Februar 2008 Archive

Winter sollte normalerweise so aussehen:

Eiskristalle sehen zwar schön aus...


...machen aber noch längst...


...keinen WInter aus, wenn sonst kein Schnee liegt.


Die Primeln blühen...


...und die Gänseblümchen.


Der Winterjasmin darf, wie der Name sagt, im Winter blühen.


Also so hab ich eigentlich nicht gerechnet: Im Dezember haben wir einen kurzen Moment genutzt, an dem Öl billiger war als die Wochen vorher. Trotzdem war es ekelhaft teuer! Da die Erfahrung der letzten Jahre jedoch zeigte, dass der Preis im Januar und Februar stark zurückgeht, wurde in weiser Vorraussicht nur ein Tausender Öl geordert.

Doch statt im Preis herunter zu gehen, geht der verdammte Preis schnurstracks hoch! Und das nur wegen irgendwelcher Drecksspekulanten. DIe ganzen Kapitalsammelmonopole sollte man nehmen und an der nächsten Laterne aufhängen! Es ist damit wieder einmal an der Zeit, Energieträgerpreise zu überprüfen und nach Alternativen ausschau zu halten, Alternativen, die sich allerdings in wenigen Jahren rechnen müssen.

Damals die Holzpelletheiszung hatten wir auch deshalb abgesagt, da sich das Heizen mit Holz erst nach ca. 15 Jahren amortisiert hätte. Trotz steigendem Ölpreis. Denn wer glaubt, das Holz nicht im Preis steigen wird, der irrt. Alle Energieträger werden teurer. Dreckssystem!
Schönes Wetter am Wochenende bedeutet, man kann, muss, soll etwas draussen tun.

Nunja, zu tun war einiges:

  • Brücke über den Graben bauen
  • Süd-Fenster verputzen
  • Fensterabschlüsse versilikonen
  • meine gekauften japanischen Kamelien auspflanzen


Die Brücke, die schafft mich. Diese blöden Betonträger wiegen, und wie! Nach der Hälfte war Schluß: Schnauze voll und der Rücken meldete nachdrücklich, daß er nicht mehr belastet werden wollte.

Also ging es ans verputzen der Südfenster. Nach kurzer Übungsphase ging es auch relativ leicht und sah durchaus gut gemacht aus.

Allerdings nach ca. 4-5 Stunden, der Putz begann abzubinden, bemerkte ich die ersten Risse. Mistdrecksverdammter. Und sofort fiel mir ein, was damals der Maurer zu unserer Betontreppe sagte: Schön wässern!

Zum Glück war der Putz noch nicht komplett abgebunden, mit Wasser und neu verreiben konnten die Risse geschlossen werden. Danach wurde mit einer Sprühflasche das ganze feucht (nicht nass) gehalten. Das Abbinden dauert dann natürlich länger, was ja auch der SInn des ganzen war!

Nach Beendigung dieses Abenteuers ging es schnurstracks zum nächsten: DIe Anschlußfugen der Fenster sollten mittels Silikon verfugt werden. während man im Erdgeschoss das leicht von außen machen konnte, war das im Obergeschoss nicht mehr möglich. Also halb raushängen und das Zeuch in die Fugen klatschen. Danach war klar: Am Mo. wird es massiven Muskelkater geben.

Die zwei Kamele einbuddeln war dann schnell erledigt. hoffentlich gehen die an und werden schön groß.
Endlich ist es angekommen.

  • Elektronischer Türöffner
  • 2x Funkdimmer
  • Funksignalgeber ink. Klingeltaster


DIe passenden Schließzylinder habe ich ja im Vorfeld bereits gekauft. Die Montage gestaltete sich in der Tat so einfach wie beschrieben: Aufsetzen, festschrauben, Fernbedienung anlernen, funktioniert.

Die Funkdimmer waren ebenfalls problemlos.

Der Signalgeber war ein wenig sperrig. Aber nur solange, man ihn PC-los konfigurieren wollte. Am PC über USB war es trivial. Und endlich sind wir wieder im Besitz einer Türklingel. DIeses Mal sogar zweifach: Vom Gartentor und direkt an der Tür, natürlich zwei verschiedene Töne, damit man weiss, ob der Besuch schon direkt vor der Tür steht! Das schöne am Ganzen ist, dass unsere Klingeltöne individuell sind. Ha! Wer hat das schon?
Alle Jahre wieder steht das Herumgeschnippel an den Bäumen an.

Die kleinen Ästchen an den Obstbäumen sind da, vom Herumgeturne auf der Leiter einmal abgesehen, relativ harmlos.

Heftiger sind da die großen dicken Äste. Dadurch daß hier vermutlich seit 1000 Jahren nichts gemacht wurde, wuchsen die kreuz und quer.

Normalerweise stören die Äste von den Bäumen am Rand nicht all zu sehr. Allerdings schadet ein wenig Auslichten nichts, vor allem, da die meist weit in unser Grundstück herein ragen.

Doch wie kriegt man die ab? Letztes Jahr bin ich einem mit dem Fuchsschwanz zu leibe gerückt. Der Tanz auf der Leiter war nicht lustig! Aber da wir seit einiger Zeit diverse Garten- oder Heimwerkermagazine lesen, stießen wir schnell auf einen besonderen Typ Säge: Die gemeine Astsäge. Das tolle daran, sie ist Halbrund geformt und mit geeignetem Teleskopstiel auch für relativ große Höhen geeignet.

Ein Besuch bei Hornbach zeigte dann, dass gute Astsägen ziemlich teuer waren, in Verbindung mit Teleskopstiel ca. 50 Euro. Aber da die Äste weg mußten, einige schatteten meine Erdbeerplantage zu sehr ab, wurde eine solche Säge gekauft.

Frisch ans Werk. Ein paar Ästelang ging es auch ziemlich gut. Die Säge ist wirklich scharf! Aber irgendwann wurden die Äste dicker. Hier wurde es wichtig, die Säge nicht zu verkanten. Natürlich kam es, wie es kommen musste: Die Säge verkantete und der Ast brach und alles rauschte herunter. In dem Moment läßt man die Säge eine Säge sein und bringt sich nur schnell in Sicherheit. Denn solche Äste wiegen verdammt viel!

Leider war der Teledkopstiel angeknackst und auch der Griff der Säge sah etwas verbogen aus. Sicher war das alles nicht mehr. 50,- zum Fenster rausgeschmissen!

Dann fiel mir ein, das Teil war doch gerade mal 3 Tage alt. Ob man das wieder als Defekt zurückgeben konnte?

Versuch macht kluch

Alles ins Auto geschmissen und zum Baumarkt getigert. Zur Info-Suse gegangen und gesagt: Kaputt.

Die Dame kopierte meinen Bon und schickte mich in die Gartenabteilung. Ich dorthin und der dortigen Info-Suse gesagt: Kaputt!

Die Gute schaute etwas merkwürdig, als ich aber sagte,dass ich nur Umtauschen wollte, schliesslich war sowohl Messer als auch Stiel wirklich gut, füllte sie einen Umtauschbeleg aus und fertig.

Puuuuh. Geld gerettet, Und zu Hause gleich weiter geschnippelt.

Besonders für hohe Äste ist die Säge mit dem Teleskopstiel geignet. Allerdings: Je höher, desto weniger Druck konnte man ausüben.


Am Vormittag ging es weiter. Das Küchenfenster mußte eingebaut werden. Außerdem noch einige Abschlußarbeiten.

Ging alles recht schnell und ca. 13 Uhr war alles vorbei.

Ich gebe es zu, wir waren erstaunt: ein deutscher Handwerker (Fa. Piehl), der pünktlich war, schnell einen Termin machte, ordentlich beriet und ordentliche Arbeit leistete. Ja, wir waren zufrieden.

Unsd blieben jetzt "nur noch" die Putzanschlußarbeiten. Ich habe mir vorher genau erklären lassen, was noch zu tun war. Mal schauen, ob ich es hinbekomme.

Das Küchenfesnter war etwas schwieriger, da alles ziemlich verbaut war. Aber eine ruhige Hand schafft alles.


Los ging es pünktlich um 8:30.

Fenster auspacken und auf die Räume verteilen, sonstiges Material sichten und zurecht legen.

Hier die erste Panne: Beim Bestellen bei Hornbach wurde die Seite mit dem Verbrauchsmaterial nicht berücksichtigt. Kein Wunder, die gute Dame von Hornbach las unseren Durchschlag, da das Fax vom Handwerker schlechter zu lesen war. Leider war aber nur dort die Stückliste dabei.

Also fuhr ich erst einmal nach Vogelsdorf zu Hornbach. Dort einen Mitarbeiter geschnappt und ihm die Liste in die Hand gedrückt: Hier, das brauch ich!

Als ich zurück kam, war auch das erste Fenster fast bereit zum Einbau.

Uhhhhh.... jede Menge Dreck. Aber die Handwerker, die Firma Piehl, war ordentlich, sorgfältig wurde der anfallende Schutt weggeräumt. Und als das Fenster eingebaut war, sahen die Beschädigungen auch vertretbar aus, nichts was sich nicht auch für Laienhände richten läßt.

Aber während die alten Fenster aus und die neuen Fenster eingebaut wurden, sah man erst, was die Alte für Pfusch gemacht hat. Außenfensterbänke ohne Überstand, keine richtige Abdichtung. Kein Wunder, dass an etlichen Stellen der Putz zu Sand zerfiel und zum Teil die Ziegel feucht waren!

Wir waren zwar schon vorher entschlossen, unten die Gipskartonplatten zu entfernen, aber wir wurden heute noch einmal darin bestärkt. Zusätzlich werden wir auch den kompletten Innenputz abklopfen. Das wird noch einmal Arbeit machen.

Ganz fertig wurden wir zwar heute nicht, aber morgen hätten eh die Keile entfernt werden müssen und nachgeschäumt werden. Da macht es nichts, dass das Küchenfenster noch eingebaut werden muss.

Bisher waren wir mit der geleisteten Arbeit sehr zufrieden!

Die erste Überraschung war, beide Handwerker haben sich "Indoor"-Schuhe besorgt, um die Dreckbelästigung klein zu halten.


Dann ging es Ruck-Zuck: Fensterflügel ausheben...


...alten Rahmen heraushebeln...


...Platz für den neuen Fensterrahmen schaffen...


...Fenster einsetzen, befestigen und verschäumen.


Endlich hat der Fensterinbauer uns zurückgerufen. Morgen geht es los! Ab 8 werden unsere neuen Fenster eingebaut. Und ich hoffe, dass wir dann wieder etwas weniger Energie (=Öl) verbrauchen werden.

Hoffentlich gibt es nicht noch unvorhergesehene Probleme, hoffentlich kommen die Fenster heute pünktlich.

Hoffentlich ist morgen bald gestern.
Eines fängt man an zu lernen, wenn man sein Monatsbudget kalkuliert, daß es immer gut ist, Ausgaben nach hinten zu verschieben.

Allerdings, irgendwann muss man dann doch.

Es ging damit los, daß wir endlich etwas gegen die vielen Äste tun wollten, die von der Grundstücksrandbepflanzung zu uns hereinragten. Eine Astsäge mußte her. Und da die Äste meist recht hoch waren, mit einem Teleskopstiel. Außerdem wollten wir endlich die Außenschlösser tauschen, denn die Hintertür war immer noch dieselbe, und wer weiß? Vielleicht hatte die Alte noch einen Schlüssel? Bei der Vordertür war es vergleichbar, wir konnten nicht sicher sein, alle Schlüssel erhalten zu haben. Abgesehen davon, wollten wir endlich ein sogenanntes Not- und Gefahrenschloss haben, ein Schloss, das aufgeschlossen werden konnte, wenn innen zum Beispiel ein Schlüssel steckte.

Säge und Stiel wurden also gekauft. Der heute Vormittag wurde auserkoren, das neu erworbene Werkzeug auszuprobieren. Die Säge war wirklich scharf, sie ging durch die Äste wie Butter. Allerdings bei einem Ast habe ich es dann doch übertrieben: Er war sehr groß, sehr dick. ALs er durch war, sackte er mit Schwung nach unten. Dummerweise war die Säge mit ihm verkeilt. Es macht Knack und das Aluminium des Teleskoprohres brach. Schöne Bescherung: Der Schaft der Säge war lädiert und der Teleskopstiel gebrochen. Mist. Nicht einmal eine Stunde und ca. 70,- waren zum Teufel.

Allerdings... ich hatte ja noch die Quittung. Man könnte probieren, ob man die beiden Teile nicht reklamieren und gegen neue austauschen könnte.

Gesagt und getan. Da das Wetter schön war, wurde die Chance sofort genutzt. Ab zum Baumarkt!

Man glaubt es kaum, der Umtausch war problemlos.

Und wenn man schon mal im Baumarkt ist, kann man auch gleich weitere geplante und notwendige Einkäufe erledigen. Wir wollen vor unsere Fenster Blumenkästen stehen haben, mit vielen schönen bunten Blumen. Dazu haben wir ausgemessen, wieviele Kästen man brauchte: 8 Stk, jeder 100 cm lang. Im Baumarkt hatte man die Wahl zwischen Billigkästen, classic-Ware und Premium. Die Billigkästen schieden aus, wir wollten Kästen haben, die einen Einsatz hatten, der einem das Giessen erleichtert. Trotz des ziemlich hohen Preises entschied ich mich für Premium, diese Kästen fühlten sich massiver an. Trotzdem, 15,- pro Kasten ist schon eine Menge Holz! Natürlich hab ich auch gleich noch die Blumenerde für die Kästen gekauft.

Der letzte wichtige Einkauf waren dann weitere Komponenten für unser Funk-System: 2 Funkdimmer für unsere Deckenfluter, eine Funkklingel (das beste ist der Gong, dem man eigene digitalisierte Geräusche unterschieben konnte) und ein Türschliessmechanismus (Tür öffnen ohne Schlüssel, mittels Codeschloss bzw. Fernbedienungsclip).

Für Januar waren das alles in allem 500,-. Ich glaube das reicht. DIe Pflanzen für die Kästen kaufen wir erst Ende Februar/Anfang März.

Gestern hat übrigens die Fensterherstellungsfirma angerufen, unsere Fenster kommen am Mo! Mal schauen, wann sich der Handwerker meldet, um sie einzubauen!

Juni 2011

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