Dezember 2007 Archive

Hornbach bietet seit einiger Zeit den Service an, daß man zum Beispiel nicht nur Fenster dort kaufen kann, sondern auch gleich noch den Handwerker "geliefert" bekommt, der die neuen Fenster einbaut.

Da uns das Angebot des Polen zu hoch erschien, habe ich anhand des uns vorliegenden Angebotes/Aufmass mit den Hornbach-Preisen einmal kalkuliert, was mich der Spaß bei Hornbach kosten würde.

Ich kam auf ca. 30% weniger, rund 1000 Euro. Das war ausreichend Grund, bei Hornbach eine diesbezügliche Anfrage einzureichen.

Das war eigentlich ganz einfach: Zu Hornbach stiefeln, Vordruck ausfüllen, 49,- Euro bezahlen, die man wieder bekommt, wenn man den Auftrag erteilt und warten, daß sich jemand bei uns meldet.

Ein paar Tage später erfolgte die Meldung. Ich hoffte zwar nicht mehr, daß ein entsprechendes Aufmaß noch dieses Jahr vorgenommen werden würde, aber es war kein Problem, der Termin wurde mit dem 28.12. fixiert. 10 Uhr wollte der Handwerker hier sein.

Und er war 10 Uhr hier! Der erste Test war damit bestanden. Und gleich ging es zum nächsten: Wie würde er beraten?

Tja, ein paar Horror-Botschaften standen uns bevor: Zum einen hatten die Polen bei ihrem Aufmass geschlammpt. Sie wollten es sich einfach machen, statt die Fenster sauber einzulaiben, was bedeutete, daß man hier und da etwas von der Innenverkleidung beschädigen würde, wurde einfach der freie Raum berechnet und Fenster entsprechend abgemessen. Das bedeutete dass die Fenster einfach in die Mitte der Öffnung gestellt würden und umschäumt und dann etwas Verputzung erhalten. Kältebrücken sind da vorprogrammiert.

Zum anderen waren die beiden Fenster in der Dachgaube alles andere als trivial. Hier müßte wahrscheinlich sehr viel sowohl aussen als auch innen zerstört werden.

Nein, das Risiko war uns zu hoch! Diese beiden Fenster sparten wir uns aus.

Der Rest wurde sauber ausgemessen und wir korrekt beraten. Man verschwieg nicht, daß innen ein großer Teil der Rigipsplatten entfernt werden muß, dass der Einbau vermutlich eine ganze Menge Dreck machen wird.

Am Ende war ich auf den Preis gespannt.

Er war nur unwesentlich höher, als ich selbst ausrechnete, allerdings waren bei mir noch 2 Fenster mehr enthalten. Ich werde wohl auf jeden Fall nächsten Mittwoch Hornbach einen Besuch abstatten und die Fensterpreise überprüfen. Mal schauen, wie es dann weitergeht.

Meine Tests hat der Handwerker jedenfalls alle bestanden: Gut beraten, pünktlich, Geduld. Sehr schön!

Heute den Rasentraktor nochmal kreuz und quer übers Grundstück bewegt, war noch etwas Restbenzin im Tank, dann ab in die Garage, Batterie ausgebaut, Saubergemacht. Schluss für dieses Jahr.

Dann noch herumliegenden Krimskrams eingesammelt, Maulwurfshügel platt gemacht, nächstes Jahr sind die Biester fällig, und nun kann der Winter kommen.

Öl bis Januar/Februar ist auch getankt.

Dieses Jahr wird, wenn es nicht gefroren ist, nur noch der Weg zum Eingang ausgekoffert, der Vorgarten hinterm Haus angelegt (Grasnarbe ausgestochen) und die Außenbeleuchtung installiert.

Im Haus werden wir wohl nur noch die Freifläche zu ende tapezieren. Ob wir mit dem Wohnzimmer noch anfangen, mal schauen. Allerdings werde ich bei Hornbach mir einmal ein Angebot für den Fenstertausch im Haus holen. Ich hab ja das ungute Gefühl, die Polen haben uns mit dem Preis für Fenster und Tür mächtig über den Tisch gezogen. Ein Erster Überschlag ergab ca. 2000 Euro, die Polen wollten dafür ca. 3000 Euro haben!

Dafür, dass wir eigentlich nie richtig Zeit haben, haben wir ne Menge geschafft: Wohnungstür, Wohnzimmerfenster, Strom in Elisas Zimmer, Hecke angelegt, Erdbeerbeet angelegt, Bäume gepflanzt, weiteren SIchtschutz angelegt, gesamtes Grundstück Grasmäßig kurz gehalten.

Nächsten Projekte sind: kompletter Fenstertausch, Tapezieren komplette Freifläche, Wohnzimmer, Zimmer teilen Erdgeschoss. Das nächste Jahr wird wieder Arbeitsreich!

Trotz Ölkrise, irgendwann mußte es sein, das Öl war alle.



Blöde Chinesen, blöder G.W.Bush, blöder Iran, blöde arabische Ölscheichs, blöde Spekulanten. Der Ölpreis ist der blanke Horror: 684,30 für lumpige 1000 Liter.


Allerdings zeichnet sich Entspannung ab. Zum einen sinkt im Dezember, Januar und Februar traditionell der Ölpreis, zum anderen scheinen einige wichtige Preistreibereffekte an Schwung zu verlieren: Die Iran-Krise könnte abschwellen.


Unter diesem Aspekt erst einmal nur 1000 Liter, Ende Januar, Anfang Februar wird noch einmal geschaut und dann so gekauft, dass es über ein Jahr reichen sollte! Denn hätte ich jetzt den kompletten Jahresbedarf gekauft, hätte ich über 300 Euro mehr bezahlt als vor einem Jahr.

300 Euro! Das sind die Kosten für die gesamte Gartenbeleuchtung. Diese Anschaffung ist erst einmal verschoben, mal schauen, was der Ölpreis Anfang nächsten Jahres sagt, dann denken wir weiter nach!

Juni 2011

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