Langsam wird es kühl. Die Heizung läuft schon. Wir fangen wieder an, den monatlichen Ölstand zu markieren. Im Oktober hielt es sich noch halbwegs in Grenzen. Wenn der November und Dezember nicht zu kalt werden, müßte das Öl bis Januar reichen. Denn schaut man auf den aktuellen Ölpreis, treibt es einen die Tränen in die Augen. 67 Euro für 100 Liter. Mehr als 20% mehr als vor einem Jahr. Und wäre der Euro gegenüber dem Dollar nicht so stark, müßte man vermutlich mindestens das Doppelte bezahlen.
Hoffentlich stimmt die Tendenz der letzten Jahre, dass der Ölpreis zwischen November und Januar sich ein wenig beruhigt. Zumindest wäre es logisch. Eindecken werden sich die Menschen in der Regel bevor es kalt wird, also im August bis Oktober. Danach geht der Bedarf zurück und damit auch der Preis. Hoffentlich stimmt das. Und hoffentlich drehen die USA im mittleren Osten nicht durch. Ihr Säbelrasseln am persischen Golf ist letztlich mit Schuld am rasanten Preisauftrieb.
Meine Hoffnung, einen Ölpreis von unter 60,- für 100l habe ich jedenfalls fast begraben. Aber die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt. Spätestens dann, wenn wir Öl kaufen müssen.
Jetzt kommentieren