Juli 2007 Archive

Mittlerweile ist genau eine Woche vergangen.

Mit unserer Treppe und der Schwelle hat sich noch nichts getan.

Naja, nicht ganz. Zwischendurch haben wir 6 cbm Kies anfahren lassen. Für unseren kleinen Weg wird der auf jeden Fall gebraucht.

Gestern war der Maurer zwar hier und hat Maß für die Treppe genommen und einen Katalog da gelassen, damit wir uns überlegen können, welche Farbe ein eventueller neuer Putz bekommen soll.

Denn unsere Fassade sollte einen neuen Putz bekommen, da der alte Putz doch einige Risse aufwies und der Spalt zwischen den beiden Hausteilen (unser Haus ist strenggenommen ein Haus mit einem gleich großen Anbau) sehr stümperhaft ausgebessert war.

Heute wollte der Maurer die Verschalung machen. Ein Anruf tagsüber ließ den Termin auf den Abend wandern. Mittlerweile ist es dunkel, kein Handwerker.

Ja, deutsche Handwerker sind meiner Erfahrung nach definitiv nicht zuverlässig.

Klar, wir bringen kein Geld mehr, sind kleine Fische.

Wir haben jedenfalls die Konsequenzen gezogen. Wir lassen künftig alles, aber auch wirklich alles im Vertrag regeln. Ich fürchte aber, daß eine solche Hängepartie trotzdem nur selten wirklich vermieden wird.

Mal schauen, wie die mittlerweile Never Ending Story weitergeht.

Kiesanlieferung
Jede Menge Kies
2 Meter mal 1 Meter ergibt jede Menge Schutt

Trockenbau

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks

Gestern Abend der Schock: Der Trockenbau sollte, wenn ich die Platten und Schienen kaufe, noch einmal 100,- Extra kosten. Tja, strenggenommen stand von Trockenbau in der Tat nichts im Vertrag.

Also fuhr ich am Morgen zähneknirschend zum Baumarkt, kaufte 4 Feuchtraumgipsplatten und 3 Schienen (40,-).

Im Laufe des Tages kamen dann der Meister und ein Maurer und Ruck-Zuck war die Wand innen wieder geschlossen und die Fugen verspachtelt.

Währenddessen wurden noch hier und dort Fugen und Spalten mit Acryl geschlossen.

Damit waren sowohl Tür als auch Fenster eingebaut.

Doch eines fehlte noch: Die Schwelle und eine kleine Treppe, um den beträchtlichen Höhenunterschied zu überwinden.

Provisorisch mit einem Balken und halben Ziegelsteinen sowie viel Papier verschlossen, sollte es am Montag, 23.7., weitergehen.

Unsere Tür innen "gewandet".

Pünktlich um 7 stand einer der Maurer vor der Tür, um den restlichen Wanddurchbruch vorzunehmen. Außerdem war der Hohlraum aufzumauern.

Genauso pünktlich waren um 9:30 Tür und Fenster angeliefert und der Einbau begann.Probleme gab es dabei keine. Schnell waren die Rahmen eingepasst und mit Keilen arretiert. Ein paar Schrauben, Bauschaum, fertig.

Abschließend war noch der Maurer gefragt, die Anschlussputzarbeiten waren noch zu machen. Während dies beim Fenster keine Probleme machte, war es bei der Tür, wo das pure Mauerwerk zu verputzen war, weniger trivial. Die Eckenprofile, die für eine saubere Ecke sorgen sollten, passten einfach nicht. Improvisation war gefragt.

Wir wurden nach Brettern gefragt, um eine Verschalung bauen zu können. Unser Nachbar konnte zum Glück aushelfen. Dem Verputzen stand nichts mehr entgegen.

Außen war nun alles mehr oder weniger ok. Innen, wo einige Gipsplatten beschädigt wurden, aber längst noch nicht.

Der Trockenputz sollte am Samstag erfolgen.

Bildershow

Aufmauern des Hohlraumes
Altes Fenster raus...
Neues Fenster rein...
Fertig
Türeinbau
Fertig.
Unsere Tür von außen.

Ich wußte, daß es spät wird. Aber daß ich den Handwerkern Licht rausbringen müßte, damit hatte ich wirklich nicht gerechnet.

Dazu kam, dass die Polen, unsere Türlieferanten, falsch gerechnet hatten. Sie wollten die Tür an der Oberkante des benachbarten Fensters ausrichten. Das geht aus zwei Gründen nicht.

1. Ist der Boden an der Tür höher als am Küchenfenster, was als Maß genommen wurde
2. Da das Haus an einem "Hang" gebaut wurde, würde die Tür, um die Hanglage auszugleichen, Unmittelbar unter dem Dachkasten beginnen.

Also wurde nunmehr der Vorschlag unterbreitet:

Morgen um 7 Uhr kommen die Maurer noch einmal und Mauern den Bereich zu, wo vermutlich ein Fenster war. dann erhält die Mauer im Türbereich einen sauberen Abschluß und die Türbauer bauen ab 9:30, ich denke eher gegen 10 oder halb 11, die Tür und das Fenster ein. Danach würde oberhalb der Tür der Türsturz eingesetzt und der Abschluss wieder hergestellt.

Das klingt wirklich abenteuerlich. Und ich bezweifel, daß dies wirklich so funktioniert!

Morgen sind wir schlauer.

Ein alter Träger mitten im Bereich der neuen Tür

Heute war es soweit.

Am Morgen, 9:30 statt der vereinbarten 8 Uhr war der Maurer hier und zeichnete an der Wand den Durchbruch für unsere künftige Tür ein.

Dabei hat er knapp 90 cm zuweit gemessen (die Tür wäre zuweit nach rechts (von innen gesehen) gekommen), erst als ich vorsichtig anmerkte, dass man die Wandstärke zugeben müsse, wurde die Markierung geändert.

Puuuuuhhhh... Glück gehabt.

Am Nachmittag ging es dann pünktlich um 16 Uhr los.

Nochmaliges Messen, anreissen. Vergewissern ob es wirklich so werden soll.

Interessant war der deutliche Unterschied zwischen innen und außen. der Boden innen ist zwischen 10 und 20 cm höher als aussen.

Nachdem alles geklärt war, wurde die Flex angeworfen und die Türmaße gefräßt. Danach wurde begonnen den Platz für zwei neue Stürze frei zu legen. Dabei stellte sich heraus, das auf der Seite schon einmal eine Öffnung vorhanden war, ich vermute ein Fenster. Ärgerlich war, dass der vorhandene Sturz zum Teil in die neue Türöffnung reinragt. Ich bin gespannt, wie die das hinbekommen werden.

Mein Nachbar (gelernter Maurer) meinte zu mir: "Was hast Du denn da für Hobbyhandwerker eingestellt? Die rackern und rackern" und kommen nicht vorwärts."

Oje, oje.

Der ältere der beiden sagt schon seit über 2 Stunden: "Wenn wir erst den Anfang gemacht haben, geht es schneller."

Also schneller gehen muß es! Sonst sind die noch nachts beschäftigt. Denn morgen früh soll der Einbau von Tür und Fenster beginnen und morgen Abend haben wir noch was vor!

Handwerker entwickeln sich immer mehr zu meinem persönlichen Albtraum.


Bildershow

Hier soll die Tür mal hin.

Und so ging es los: Abmessen
Ansägen
Durchbrechen
Fertig

Neulich entdeckte Elisa einen regelmäßigen Ameisenverkehr an unserer Eingangstür zur Veranda.
Ein wenig Insekten-Ex schaffte schnell Ruhe.

Doch dann entdeckten wir eine Ameisenkolonie im Bad unter den Fliesen.

Dort bröckelte der Putz. Und die Ameisen haben dann noch selbst Platz geschaffen.

Hier ließen sich die Krabbeltiere nicht so leicht vertreiben. Den ersten Schwung hat das Insektizid zwar erfolgreich töten können, aber sie wichen auf Nebenbereiche aus.

Dabei stellte ich eine weitere Stelle fest, an der die Alte gespart hat: Die Fliesen waren hinter dem Heizkörper nicht verfugt! Kein Wunder, daß die Ameisen-Guerillia immer neue Rückzugsmöglichkeiten fand!

Ich bin dann den Hohlräumen, nachdem sie mit Gift ausgesprüht wurden, mit Acryl bzw. Fugenmasse zuleibe gerückt und heute scheint es nun das Ameisenvolk endgültig erledigt zu haben.

Ich bin gespannt, welche Überraschungen wir noch erleben werden.

Nun ist er also doch da, der echte Sommer. Und zwar innerhalb eines Tages von knapp 20 Grad auf 36 Grad!

Rechtzeitig vorher haben wir uns einen Außenwasserzähler legen lassen (75,- zzgl.Gebühren von ca. 27,- für die Bearbeitung des Antrages).

Damit konnte unser Pool aufgebaut und mit preiswertem Wasser befüllt werden. Denn teuer wird das Wasser ja erst, wenn es zu Abwasser wird.

Unten habe ich einmal eine Bilderserie zum Aufbau unseres Quick-Up-Pools gemacht.

Und ich gebe zu, ohne Pool wären wir die letzten zwei Tage wohl verkocht: 39 Grad im Schatten.

Da hält man sich doch lieber innen auf, da sind es nur 24 Grad. Ins Obergeschoss darf man aber nicht geben. Hier droht akute Erstickungsgefahr, trotz Jalousien und geschlossenen Fenstern.

Obstzeit: Die Erdbeerzeit ist im Großen und Ganzen vorbei. Unsere Einmaltragenden sind auch bereits zurückgeschnitten. Dafür blühen die Monatsbeeren immer noch wie verrückt. Durch das viel zu feuchte Wetter faulen die Früchte leider zu schnell . Und das, was übrigbleibt, wird ein Mahl für die widerlichen nackichten Schnecken. Bei 1700 sind wir bereits angekommen.

Ohne Schneckenschutzzaun würden unsere Beete wohl völlig kahl sein.

Dieser Tage machen wir unseren Klarapfelbaum leer. Obwohl erst im Januar gepflanzt, hat er schon heftig getragen. Genauso wie die drei Weinstöcke. An allen hängen etliche Trauben. Hoffentlich reifen die schön aus!

Pool-Aufbau
Das A und O ist ein faltenfreies Verlegen. Im letzten Jahr erwies sich das als ziemlich schwierig, da der Pool mit seinen fast 5 Metern Durchmesser schon recht unhandlich ist. Doch mit einem Trick erreicht man einen Boden ohne Falten: Man stelle sich in die mitteund arrangiere um sich herum einige schwere Gegenstände. Diese halten den Boden straff.
Dann schiebt man die Gegenstände allmählich nach aussen. Gestraffter Boden bleibt gestrafft.
Dann kann man beginnen, das Wasser einlaufen zu lassen. Am Anfang läßt man die Gewichte noch stehen, bis soviel Wasser eingelaufen ist, dass das Eigengewicht ausreicht und der Boden sich nicht mehr verschiebt. Ein paar ggf. notwendige Glättungen kann man noch vornehmen
Nach ca. 24 Stunden ist der Pool voll und kann zum Anbaden schon mal getestet werden. Zum Abschluss sollte noch gechlort und etwas gegen potentielle Algen unternommen werden. Auf 13 Kubikmeter reichen 130 Gramm Granulat und 130 Milliliter Algen-Ex. Alles in Allem recht wenig Chemie. Den Rest besorgt die Umwälzpumpe und der Filter.

Juni 2011

So Mo Di Mi Do Fr Sa
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30    

Archiv

Das Wetter im Fuchsbau

Kommt uns besuchen