März 2007 Archive

Oje, oje. Ein paar Tage schönes Wetter und die Wiese erwacht zu neuem Leben. Soviel Leben, daß der Rasenmäher fertiggemacht werden mußte.

Zum Glück scheint mein Modell doch ein recht ordentliches zu sein. Benzin rein, Öl aufgefüllt und er tuckerte los wie sau.

Nach eineinhalb Stunden war die Hoppelwiese nivelliert. 2500 Flächenmeter. Wenn ich mir vorstelle, dass das bis Juni jetzt jede Woche erolgen muß... da meldet sich doch glatt wieder der unterdrückte Wunsch nach einem Rasentrekker... aber der ist immer noch zu teuer.

Vielleicht nächstes Jahr.

Zum Glück sind die Flächen ums Haus herum nicht ganz so schwierig. Hier ist der Boden weniger zerfurcht. Aber gut 2000 Quadratmeter sind das auch. Noch ist es hier aber nicht so weit.

Hecke

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In der letzten Woche kamen die bestellten 100 Pflanzen Immergrüner Liguster an.

Naja, von Grün kann momentan noch nicht die Rede sein. dafür aber sehr ausgeprägtes Wurzelwerk.

Damit das Einbuddeln nicht gar so schwer wird, haben wir uns noch eine Motorhacke gekauft. Bezingetrieben, versteht sich, alles andere wäre nur Spielzeug bei unserem a) verwachsenen Boden und b) der großen Fläche.

So richtig raus schein ich den Dreh zwar noch nicht zu haben, aber das Ergebnis war akzeptabel.

Da wir unsere Grenze schon mit einer Schnur abgesteckt hatten,war eine weitere Richtschnur nicht notwendig. Noch schnell einen Pflanzstab abgemessen, genau 33 cm lang, da wir alle 33 cm eine Pflanze stecken wollten, und schon ging es los.

Die nächsten 4 Stunden waren wir schwerst beschäftigt. Ich hab die Löcher gebuddelt und die Pflanzen bereitgelegt, Elisa hat sie in die Löcher gesteckt und angegossen.

Hoffentlich gehen alle an.

Am Nachmittag, es war super sonniges Frühlingswetter, haben wir die im Winter gepflanzten Bäume überprüft. Es sind alle angegangen! Sehr schön. Mal sehen, wann die zum ersten Mal tragen werden. Die Aprikose blüht bereits wie verrückt. Und duftet. Auch meine Stecklinge aus Johannisbeeren und Stachelbeeren sind fast alle angewachsen und zeigen erstes zartes Grün. Ich bin gespannt, wie schnell die wachsen und wann sie an ihre endgültige Position gepflanzt werden können.

Die nächsten Schritte sind nunmehr neue Erdbeeren (hier wird ja der Bodenverband die Kosten übernehmen) und drei Weinpflanzen, die irgendwann mal unsere Südfassade beranken sollen. Außerdem müssen die bereits gepflanzten letztjährigen Erdbeeren vermutlich vereinzelt und zum Teil umgepflanzt werden. Aber ehe das gemacht wird, brauchen wir erst einmal wieder Mulch, viel Mulch.

Am Abend, waren wir ziemlich kaputt. Was mich verwundert, Elisa hat diesmal deutlich weniger gejammert als sonst, wenn es um anstrengendere Arbeiten geht. Am Ende hat sie sogar die Eimer und Gerätschaften sauber gemacht. Hmmmm... Sollten jetzt in irgend einer Art und Weise die Alarmglocken läuten?

Landgewinn

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Also das ist ein Ding! Am morgen beim Gassi-Gehen mit Yuki, er hat sich in die Büsche geschlagen, entdecke ich doch einen Grenzstein, der unser Grundstück von dem der Alten teilt. Bisher waren wir auf ihre Aussage angewiesen, da der Grenzstein hinter den Schuppen im Gebüsch lag. An Hand der Dachsparren des Schuppens konnte man gut den Verlauf auf der anderen Seite rekonstruieren.

Auf dem Grundstück angekommen, haben wir gemerkt, dass die bisherige Grenze locker 1 Meter zu weit auf unserem Boden verlief. Ganz klar: der korrekte Verlauf hätte verhindert, dass die Alte die Tür zu "ihrem" Schuppen benutzen kann, der Schuppen steht zur Hälfte auf unserem Land, aber sie hätte diesen ruhig benutzen können. Also hat sie vorher mal eben die Grenze etwas verlegt.

Natürlich haben wir unsere Grenzmarkierung, ein von Grenzstein zu Grenzstein gespanntes Seil, sofort auf den korrekten Stand gebracht. Auf die Länge gesehen, sind das bestimmt gut und gerne 40 Quadratmeter. Gut, daß wir das noch rechtzeitig mitbekommen haben, da nächste Woche unsere Ligusterheckenpflanzen geliefert werden, die genau auf die Grenze gesetzt werden sollen. Leider sind damit ein paar Vorbereitungsarbeiten umsonst gewesen.

Aber Landgewinn bleibt Landgewinn.

Aber wo ich gerade dabei war, hab ich gleich noch eine Schmuddelecke aufgeräumt.
Oberirdisch müßte jetzt alles von ihr weggeräumt sein. Von unterirdisch will ich lieber nicht reden, da werden wir sicher noch auf jede Menge Überraschungen stoßen. Eigentlich müßte man ihr die Entsorgung berechnen...

Das schöne Wochenend-Wetter animierte natürlich, ein wenig auf der Hazienda zu schauen, wo man etwas tun könnte.

- weitere Grenzsteine vom Nachbarn geholt und aufgereiht
- Solarscheinwerfer im Schuppen installiert
- Feldsteine vom Feld geholt
- Rosenstrauch versetzt (hoffentlich geht er an)
- ein weiteres Lattenzaunfeld demontiert
- Baumschnitt vom letzten Jahr verbrannt.

Insbesondere Letzteres war toll! Während bei den ersten malen mit Papier versucht wurde, das Feuer zum laufen zu kriegen, hab ich diesmal flüssigen Anzünder für Grillkohle benutzt. Binnen wenigen Minuten loderten die Flammen meterhoch, so hoch, dass ich doch etwas nervös wurde. Für alle Fälle war aber ein Wasserschlauch in der Nähe, Löschwasser also nur Sekunden entfernt.

Es war wieder frappierend, wie schnell Holz verbrennt. Denn nicht nur der letztjährige Holzschnitt wurde ein Raub der Flammen, sondern auch die gut getrockneten Zaunlatten.
Interessant war, dass das Feuer selbst gar nicht so heiß ist, richtig sengend wurde es erst durch die Glut.

Nach ein paar Stunden war es dann mit dem Flammenzauber vorbei, die Glut jedoch hielt sich bis in die Morgenstunden.

Und nun ist endlich die Fläche wieder frei und Platz für noch zwei Obstbäumchen in der Reihe. Elisa hat Bedarf nach Aprikose und Pfirsich angemeldet. Wobei Pfirsich haben wir schon.

Endlich ist es geschafft.

Das erste Zimmer ist fertig. Und es hat sich sehr verändert.

Statt häßlichem roten Teppich, helles freundliches Laminat in Ahorndekor. Die Wände vorher nackt und weiss, nunmehr mit Vliestapete in Pastelgelb. Und das wichtigste: Neue, modern verlegte Elektroverkabelung.

Die Alte hatte ja bekanntermaßen bei der Elektroverkabelung an der falschen Stelle gespart und aus Sicherheitsgründen die Elektrifizierung wieder rückgängig gemacht.

Außerdem meinte sie, daß die weißen Rigipswände wohl ausreichend seien und hat sich eine Tapete gespart. Ok, so überladen wie sie die kleine Gaube einrichtete hat das vermutlich wirklich nicht weiter gestört.

Heute jedenfalls haben wir nach dem Elektro und Laminat bereits verlegt waren, den letzten Schritt getan und den Wänden eine neue Haut spendiert. Zeitgemäß in Vlies.

Vliestapete sieht nicht nur schön aus und gibt einem Raum etwas warmes, es soll auch wesentlich leichter und sauberer an die Wand gebracht werden können, als herkömmliche Prägetapete oder Rauhfaser. Denn man bestreicht nicht mehr die Tapete mit Kleister und muß dann einweichen lassen, sondern der Kleister wird direkt auf die Wand aufgetragen.

Leider zieht der sehr schnell ein, wir hätten vielleicht doch erst grundieren sollen. Das Anbringen selbst liest sich in der Anleitung natürlich leichter als es die Wirklichkeit ist: Einfach anlegen, abrollen, abschneiden, fertig. Ohne Tapetenbürste, klatsch und ran.

Pustekuchen: Vorher zuschneiden ist definitiv die bessere Wahl, denn man darf nicht vergessen, die Wand ist dick mit Kleister bestrichen und wenn entsprechend soll man nur das mit der Wand in Berührung bringen, was auch an der Wand haften bleiben soll. und dann beginnt das übliche Geschiebe, andrücken, ablösen, neu ansetzen, verschieben. Und Fluchen nicht zu vergessen. Zwischenzeitlich ist der Kleister am Rand unter Garantie getrocknet, also nachkleistern. Total ätzend! Und eine Bürste zum blasenfreien glasttstreifen und einen Nahtquetscher braucht man auf jedenfall trotzdem

Der einzige Vorteil: Man richtet nur eine Schweinerei an der Wand und zum Teil auf dem Fußboden an. Der Tapeziertisch bleibt kleisterfrei und damit sauber, was das Zuschneiden ungemein erhöht.

Ob damit Vliestapete wirklich schneller an die Wand kommt, wage ich für ungeübte Tapezierer zu bezweifeln.

Während des Tapezierens bekommt man eh Zwiefel, ob das jemals wirklich gut aussehen wird: Sviele Blasen, Kleisterspuren etc.

Aber zumindest das war berühigend: Am Ende sah es wirklich gut aus!

Und am Abend hatte ich total die Schnauze voll. Sehr schön, daß Elisa während ich mit dem Kleister und der Tapetenbahn kämpfte, bereits die Bahnen vorbereitete (zuschnitt). Das hat doch erheblich Arbeit gespart.

Mal sehen, wann wir den Rest der Freifläche tapezieren...


Das Zimmer so wie es die Alte einrichtete


Das gleiche Zimmer, von uns neu tapeziert und elektrifiziert

Juni 2011

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