Februar 2007 Archive

Es ist Wochenende, endlich Zeit, die Arbeiten von letztem Samstag/Sonntag fortzusetzen.

Es waren zu erledigen:
- Die alten Löcher der deinstallierten alten Elektrik zu verfüllen
- Die Anschlussfugen der Dachgaube ordentlich zu verüllen

Aber viel wichtiger war, endlich sollte das WC/Dusche der Alten auf Vordermann gebracht werden. Und das hieß: Raus mit den stinkigen Teppichfliesen!

Als wir die Fliesen heraus rissen, sie waren mit doppelseitigem Klebeband auf dem Boden befestigt, konnte man nur den Kopf schütteln, daß sich jemand freiwillig etwas so unhygienisches in sein eigenes Bad tut und auch noch stolz darauf ist. Aber die Alte hatte eh keinen Geschmack und kein Gefühl für Ästhetik, sie hätte sonst ihr Haus nicht derartig mit Kram vollgestellt, ohne Stil und Charme.

Jedenfalls flogen die Fliesen raus und da momentan das Geld für eine Runderneuerung des WC/Dusche nicht vorhanden ist, haben wir einen PVC Boden verlegt. Im Laufe der Woche habe ich den Raum mehrfach vermessen und den Grundriss auf das gekaufte PVC aufgezeichnet.

Heute schnitt Elisa die Form aus und wir waren gespannt, ob auch alles passen würde, der kleine Raum war total schief und verwinkelt.

Nach ca. einer halben Stunde stand fest: Es passte alles, die Messung war erfolgreich.

Abschließend mussten nur noch die Ränder versiegelt werden, damit keine Feuchtigkeit unter das PVC kriechen konnte.

Sehr schön. Schon jetzt sieht das WC/Dusche völlig anders aus. Wir sind schon sehr gespannt, wenn wir in ein oder zwei Jahren diesen Raum völlig neu gestalten werden...

Direkt vor unserem Küchenfenster war eine mittlerweile recht große Tanne. Unsere Küche ist ja recht dunkel (Fenster sind zu klein). Und genau unter diesem Aspekt ist unbegreiflich, wie man sich einen Baum direkt vor das einzige große Fenster setzen kann.

Vermutlich dachte die Alte am Anfang: Och der ist doch so süß, so klein und niedlich...

Ein paar Jahre später war er dann nichts mehr davon.

Eine andere sehr große Tanne mußte bereits weichen, da sie unseren potentiellen Eingang versperrte.

Die letzte Tanne war noch nicht ganz so groß. Hier gab es noch die Hoffnung, den Baum versetzen zu können. Dies hat unser Nachbar Sven nunmehr getan. Mit Schippe, Seil und Auto wurde der Baum aus seinem angestammten Sitz gezerrrt.

Und steht jetzt bei ihm auf dem Grundstück. Hoffentlich wurzelt er dort neu! Denn Bäume zu fällen ist doch irgendwie gegen jedes elementare Umweltbewußtsein.

Zum Ausgleich werden wir ganz sicher noch weitere gleichwertige Bäume sinnvoll pflanzen.


Zuerst drumherum frei buddeln...


...und mit dem Auto abschleppen.


Und der Hund passt auf! (Jetsia, Svens süßes "Schlammblut" (siehe Yukis Blog))

Einkaufen

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Die Tatsache, daß unsere Dachgaube Strom hatte, war Ansporn, einige andere Projekte endlich zu forcieren. Dazu gehörten neben dem Tapezieren von Gaube und Freifläche auch, die stinkigen Teppichfliesen aus dem WC/Dusche zu beseitigen. Was für einen Knall muß man eigentlich haben, um einen Feuchtraum mit solch einem Bodenbelag zu versehen?

Wir haben also eingekauft: 15 Rollen Vliestapete, 5 Packungen Kleister, Malerzubehör und, weil ich schon immer eine haben wollte, eine Stichsäge mit Lasermarkierungshilfe. Außerdem eine Kombizange, weil meine sich letzten Samstag in Günters Werkzeug verirrt hat. Mann sind diewse Mistdinger teuer!

Neben diesen Malerdingen stand auch noch ein PVC-Fußboden für das WC an. Da es nur ein Provisorium sein sollte, bis wir das Geld für ein komplett neues WC/Dusche zusammen haben, haben wir einen einfach, leicht marmorierten genommen. Schlicht aber nicht zu steril.

Der ganze Spaß hat 363,- bei Hornbach gekostet.

Am Abend habe ich noch das total schiefe und krumme Bad vermessen und auf dem ausgerollten PVC Boden eingezeichnet. Ausschneiden und verlegen kommt später...

Jetzt geht's los!

Das wichtigste Projekt, von Anfang an geplant, da Alternativlos, war, die Dachgaube, Elisas Zimmer, zu elektrifizieren.

Wir erinnern uns: Die Alte hatte die Stromzufuhr gekappt, weil die von ihr beauftragten Schwarzarbeiter die Leitungen nicht stabil bekommen hatten. Zu oft flog die Sicherung raus, die Kabel wurden warm. Schlußendlich bekam sie es mit der Angst zu tun, die Dachgaube und das
ganze Haus könnten abfackeln. So zumindest hatte sie es uns erzählt.

Der Göttergatte der besten Freundin meiner Mutter meinte allerdings, dass es wohl nie wirklich Strom gegeben hätte.

Er meinte jedenfalls, daß es besser sei, alles komplett neu zu verlegen, als in einer vorhandenen Installation herumzuwurschteln. Ich stimmte ihm in Allem zu, was sollte ich auch schon sagen, er war der Fachmann und ich nichts.

Also ging es los. Im Eingangsbereich wurde mit Brachialgewalt die Deckenverkleidung herausgerissen. Der Partner meiner Mutter half tatkräftig. Nach kurzer Zeit sah es äußerst wüst aus und ich mußte mir in Erinnerung rufen, warum es nötig ist, das "halbe Haus abzureißen". Strom, ich will Strom. Naja, eigentlich will Elisa Strom. Und wieso reissen die beiden eigentlich MEIN Haus ab? Sollen sie doch Elisas Haus abreißen, die will schließlich was.

Ich ging also zu den Frauen in die Küche, das Elend konnte man nicht mit ansehen. Meine Mutter, ihre Freundin und Elisa werkelten in der Küche. Großreinemachen.

Oje. Überall wird gearbeitet. Und ich hab nichts zu tun. Da merkt man, als Informatiker hat man doch eher theoretisch zu tun und überläßt praktische Problembeseitigungen lieber anderen.

Irgendwann gab es aber tatsächlich Fortschritte und man glaubt es kaum, aber am Abend war es tatsächlich geschafft. Die Gaube hatte Licht und drei neue Doppelsteckdosen verpaßt bekommen.

Günter, Gerd, habt ihr toll hingekriegt!

Vielen Dank auch an meine Mutter nebst Heidi. Heidis Arbeitswut war kaum zu bremsen: Balken mit Holzkit verspachtelt, Rasengittersteine verlegt, immer wieder zwischendurch den Dreck weggeräumt...

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