Januar 2007 Archive

In der Nacht hat es geschneit und am Morgen war alles Weiss verzaubert.
Wunderschön.


Die Rückseite vom Fuchsbau


Blick von Südosten


Die Tanne vor der Küche


Blick aus dem Schlafzimmer (nach Süden)


Eingeschneiter Parkplatz


Blick aus dem Wohnzimmer (nach Norden)

Nach der großen Hitze, fast 15 Grad im Januar, meldet sich der Winter eindrucksvoll zu Wort: -8 Grad auf der Celsius Skala und eine dünne geschlossene Schneedecke.
Also Schneeschippe raus und den Weg frei geschuppst.
Leider rieselt bei Wind durch eine Dachluke immer etwas Schnee herein, wenn es windig ist. Sehr ärgerlich. Mal schauen, ob man mehr machen kann, als nur ein grosses Handtuch auf die stelle zu legen, an der der Schnee auf dem Laminat schmilzt...

Ganz Deutschland war im Ausnahmezustand. Ganz Deutschland? Nein ein kleiner Hof leistete erbitt... Quatsch, das war eine andere Geschichte und soll ein andermal erzählt werden.
Jedenfalls wurde das Ende Deutschlands und der ganzen westlichen Hemisphäre vorhergesagt. Ein Orkan der Stärke 78 oder so, die Skala geht nur bis 12, war angekündigt. Die deutsche Bahn lies vorsorglich ein paar Stahlträger von ihrem neuen Hauptbahnhof in Berlin kontrolliert herabfallen, damit es nicht zu einem ungünstigen Zeitpunkt passieren würde, und die Träger, mehrere Tonnen das Stück, noch jermand ins Auge kriegen würde. In Philippinenhof hab ich mich darauf beschränkt, mit einer neuen Schraube das Schloss meines Schuppens zu sichern. Hält bombenfest.
Am nächsten Morgen, ein skeptischer Blick durch die Dunkelheit, das Haus stand noch.
Heute, am Samstag wird das gesamte Ausmass der Zerstörungen erst sichtbar: Ein Blumentopf ist von der Blumenbank gepustet worden. Schrecklich, eine Handvoll Erde ist heraus gefallen.
Fazit: Viel Panik um nichts. Zumindest hatte die Presse ihren Spass daran, ein wenig Sensation zu spielen.
Aber ich gebe zu, wir liegen, wie schon einmal erwähnt, relativ geschützt. Umgeben von hohen Bäumen, in einer Senke. Insofern hören wir sehr viel Sturm.
Ungeschütztere Bereiche litten ganz schön. Viele Bäume wurden geknickt wie Streichhölzer, und leider meinten einige der Bäume, auf Menschen knicken zu müssen.

Ui-jui-jui! Was für ein Sturm. Den Zaun der Alten hat es erwischt. Glatt umgenietet. Sonst ist der Sturm zum Glück über uns hinweggesegelt. Dadurch, dass wir etwas tiefer als die anderen liegen, außerdem von dichten hohen Bäumen umgeben sind, hört sich ein Sturm nur sehr gefährlich an, ist aber sonst nur etwas windiger als üblich.
Wenigstens ein Vorteil unserer Lage.
Ansonsten gab es in der letzten Zeit nichts aufregendes.
Letzte Woche waren die besten Freunde meiner Mutter bei uns und haben uns einige Tips gegeben. U.a. sollten wir ein paar Risse im Putz schnellstens versiegeln, da dadurch Wasser ins Mauerwerk eindringen kann. Also habe ich heute SIlikon in die Risse geschmiert, als Provisorium reicht es erst einmal für den Winter. Im Frühjahr/Sommer muss es dann richtig ausgebessert werden.
Hatte ich eigentlich erwähnt, dass der Wurche uns unser Geld zurück erstattet hat? Wenigstens ist von dieser Seite kein weiterer Ärger zu erwarten.

Juni 2011

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