September 2006 Archive

Pflanztag

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks

Heute war Pflanztag.

Das bedeutete, die in Töpfen herumstehenden Nadelbäumchen wurden eingepflanzt. In den Töpfen waren die auch eher verkümmert. Mal schauen, wie die sich im nächsten Jahr entwickeln werden.

Außerdem wurden die bereits gepflanzten Bäumchen wieder herausgeholt und korrekt auf unseren Teil des Grundstücks gesetzt. Denn um potentiellen Streit aus dem Weg zu gehen, habe ich die Grenze korrekt anhand der Grenzsteine mit einer Schnur gezogen.

Der Alten ist das Übertreten dieser Demarkationslinie auf das Strengste untersagt, denn hier wird scharf geschossen.

Immerhin soll sie versprochen haben, ihre blöden Schuppen endlich leer zu räumen. Selbstverständlich werden entsprechende Transitwege zur Verfügung gestellt. Aber wehe der eingeräumte Korridor wird verlassen und doppelt wehe, sie erdreistet sich, etwas von meinem Teritorium zu entfernen. Sofortige Strafaktionen tief in Feindesland wären die Folge.

Und sehen will ich ihre Hackfr...e nie wieder.

Wer glasubt, ich sei sauer auf die Alte, der liegt richtig. 1700,- hat sie uns gekostet. Ich habe lange überlegt, ob man hier eventuelle etwas machen könnte, aber bekanntlich ist man vor Gericht und auf hoher See in Gottes Hand. Und in Vorleistung zu treten, kann ich mir nicht wirklich leisten.

Außerdem hab ich nicht wirklich Bock auf zeit- und nervenraubende Auseinandersetzungen. Insofern möge man mir verzeihen, daß ich wenigstens in diesem Rahmen über die Alte herziehe...

Irgendwie bin ich vom Thema abgekommen.

Pflanztag... Zusätzlich haben wir die gezogenen Setzlinge/Stecklinge von Johannis- und Stachelbeere eingebuddelt.

Danach alles noch gemulscht, damit die Pflanzen es im Winter schön warm haben und nicht von Unkraut überwuchert werden und der Tag war auch zu Ende.
(ich geb zu, ich hab auch das Herumjammern von Elisa nicht mehr wirklich hören können, obwohl sie sich recht gut gehalten hat, aber man hat ihr vor allem gegen Ende angesehen, daß sie Nullbock auf Gartenarbeit hat.)

Morgen kommen nur noch ein paar Aufräumarbeiten dran: Blumenkübel sortieren, Regenrinne von Moos befreien, stinkiges Wasser aus der Tonne ablassen. BRRRRRR... wenn man bedenkt, daß diese Brühe früher als Trinkwasser auf den Schiffen vermutlich unter Topqualität lief...

Gestern haben die Wasserwerker gemeint, ein halber Anschluß sei besser als gar keiner. Eine These die sicher stimmt, aber da wir weder den alten Anschluss ganz noch den neuen Anschluß nur halb haben wollten, mußten die noch mal anrücken.

Mittleres Rohr verbinden, paßt, Wasser marsch! Na, dicht daneben ist auch vorbei: Nun gab es kein Wasser mehr an den Außenanschlußstellen. Leute, Leute, dat kann doch nicht so schwer sein: Ein Rohr führt das Wasser von außen rein, das ist neu, das habt ihr gemacht, ein Rohr ist für unten, eines für oben, die beiden anderen für die außenanschlüsse. Nun alle miteinander verzwirbelt. Geht doch!

Leider waren die Rohre durch das viele rumgemehre versifft. Metallspäne, alle SIebe verstopft. Und ohne Druck kein Ruck. Will sagen, alle Siebe raus, zumindest da wo es ging. Späne raus, und dann klappts auch mit dem Druck. Leider nicht überall: Schuld sind die verkitschten Goldenen Wasserhähne. Hier läßt sich das Sieb nicht entfernen, zumindest nicht ohne schwerste Beschädigungen. Naja, man muß ja nicht überall Druck haben.

Wäscher waschen sollen wir uns am ersten Tag auch beser verkneifen, es sei denn, wir stehen auf braun gesprenkelte Weißwäsche.

Last not least wurde noch die alte Zufuhr gekappt. Nun müssen wir jeden Liter bezahlen.

Der ganze Spaß hat uns knappe 1700 Euro gekostet.

Süffisantes Detail am Rande: Das Haus der Alten wurde vom Wasser getrennt. Laut einem Verwalter wurde bei ihr an mehreren Stellen der Boden aufgestemmt um die illegale Leitung zu finden.

Hee, hee, ich weiß, Schadenfreunde ist eine miese Eigenschaft. Aber nunmehr ist das Grundstück noch einmal weniger verkäuflich. Die Alte war wirklich selten dämlich, daß sie damals nicht die 5000 Euro Abschlag akzeptiert hat. Seit dem hatte sie einen Wasserrohrbruch, der die Grundmauern in Mitleidenschaft zog und nun gibs nicht einmal mehr nen Basiswasseranschluß.

Mitleid? Nein!

Rückfrage beim Heizungsbauer, wann der neue Kessel geliefert wird: tja, vielleicht 44. KW.
Na hat denn Fröling jetzt völlig ein Rad ab? Ticken die Scheiss-Österreicher noch normal? Liefertermin war die 36./37. KW. Ey, ihr doofen Alpensäcke, auch in Deutschland wird es immer kühler. Dabei war alles genau geplant: Pünktlich zum Liefertermin wären die Öltanks leer gewesen. Und nun? Die Tage werden immer kürzer, die Nächte immer kälter. Oje, oje.

Dann haben die Wasserwerke endlich den neuen Anschluß freigeschaltet. Toll, wirkllich toll. Die Döspaddel haben nur das obere Stockwerk angeschlossen. Unten gibs kein Wasser.

Die Krönung war dann mein verschissener Server. Die Datenplatte meinte, nicht mehr mitspielen zu wollen. Drecksding. Alle Daten futsch. Natürlich ist von allen 10 verbauten Platten genau diese Platte nicht im Backup-Turnus drin. Dreck. Mistverdammter.

Na, das war eine Überraschung, als wir gestern Nacht zurückkamen und die Einfahrt irgendwie leer war. Elisa hat es als erste bemerkt: Das häßliche, uralte Wohnmobil der Alten ist endlich weg!
Sehr schön. Damit ist Platz für unseren potentiellen Carport.
Denn zwischenzeitlich haben wir uns Angebote eingeholt um den EIngang zu verlegen: Mauerdurchbruch, neue Tür und bei der Gelegenheit auch das Wohnzimmerfenster (Einfachglas) gegen Thermofenster austauschen. Die Preise schwanken von knapp 2000 Euro bis ca. 3000 Euro. Wir erwägen nun, Tür uns Fenster selbst zu kaufen. Mal schauen, ob wir günstiger kommen.
Interessant war, daß ein Angebot aus Polen nicht zu den günstigeren zählte.

Ab heute wird unser eigener Wasseranschluss gelegt. Der bisher vorhandene ist von der Alten ja illegal gelegt worden.
1700,- Euro werden dabei versenkt.
Was soll's, wat mutt, dat mutt.

So, heute war Abbaden fällig. Zum letzten Mal in diesem Jahr in den Pool gehüpft.
Danach Wasser ablassen, saubermachen, verstauen.
Junge, Junge, wat'n für 'ne Arbeit.
Dafür haben wir jetzt eine runde grasfreie Stelle im Hof.
Tschüss Sommer, bis nächstes Jahr!

Juni 2011

So Mo Di Mi Do Fr Sa
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30    

Archiv

Das Wetter im Fuchsbau

Kommt uns besuchen