Juli 2006 Archive

Baden am See? Wie langweilig. Da muss man Zeug hinschleppen, und vergisst garantiert die Hälfte.

Nein, ein Pool vorm Haus ist bestimmt eine tolle Sache. Da ein festinstallierter nicht in Frage kommt, zu teuer, muss es einer der in Mode gekommenen Quick-Up-Pools sein.

Unser wird 4,50 m im Durchmesser haben. ALs er ankam, wurde er gleich aufgebaut. Dank der mitgelieferten DVD mit Aufbauanleitung lief alles auch absolut problemlos.

Leider war der Boden nicht so eben, wie es sein müßte. Also ahben wir das Befüllen abgebrochen und den Pool verlegt.

Nach ca. 8 Stunden war der Pool befüllt und es wurde angebadet. Toll.

Doch auch diese Stelle war nicht wirklich eben und so neigte sich der Pool doch bedenklich. SO bedenklich, dass ein Teil des Wassers abgelassen werden mußte. Dadurch war der Pool zwar nur noch 70 cm tief, sah aber stabiler aus. Trotzdem faßten wir den Entschluß, eine Stelle extra für den Pool aufzubereiten, dort wo er ursprünglich hin sollte.

Und das wird bedeuten: Abmessen, aufbuddeln, planieren, lotrecht ausrichten.

Oje, oje... Nicht ohne Grund sagt der Volksmund: Vor den Preis haben die Götter bekanntlich den Schweiss gesetzt (oder so ähnlich).

Langsam reicht es. Am Wochenende soll es in Berlin ein derartiges Unwetter gegeben haben, dass sogar kurz darüber spekuliert wurde, ob das WM Finale am Sonntag stattfinden kann, in Köpenick soll es ein ganzes Flachdach abgedeckt haben, U-Bahnhöfe sollen vollgelaufen sein, etc. etc. etc.

Und hier in Philippinenhof? Nichts, kein WInd, kein Regen, brütende Hitze. Das Gras ist nicht vertrocknet, das Gras ist verbrannt.

Und heute meint Elisa, das Wasser aus unseren Regentonne stinke. Naja, da muss ein Anti-Algen oder so Mittel drin gewesen sein. Aber da wir nicht genau wissen, was das für Zeug ist, haben wir alles ausgelassen. 500 Liter können erstaunlich viel sein!

Außerdem hat Elisa dem Blog die aktuellen Wetterdaten beigefügt. Wer also wissen möchte, ob die SOnne hier scheint, wirft einfach einen Blick auf die Startseite des eigentlichen Blogs.

Tja, so schnell geht es. Heute haben wir die letzte Schüssel Kirschen gepflückt.
Weiße und rote Johannisbeeren sind auch schon alle. Selbst die Stachelbeeren sind bereits geplündert.
Wir brauchen definitiv mehr Sträucher.
Jetzt warten wir auf die Äpfel, Birnen und die Pflaumen. Da wir diese Bäume frisch zurückgeschnitten hatten, ist hier natürlich erst einmal kein großer Ertrag zu erwarten, mal schauen.
Unser experimentelles Kartoffelbeet dürfte dieser tage erntereif sein. Zumindest fängt sie anzu blühen. DIe beiden letzten Salatköpfe sehen auch schon vielversprechend aus. Durch die trockene heisse Zeit wurden die Schnecken wenigstens etwas zurückgedrängt.
Während das Ungeziefer sich über den Salat, die Zwiebeln und die Kohlrabi hergemacht hat, steht der Rettich ganz ordentlich. Mindestens Daumendick.
Ja, Gartenarbeit kann spannend sein, wenn es um das Einbringen der Ernte geht.

Nach neuesten Forschungsergebnissen des ZALF in Müncheberg wird es in Brandenburg immer öfter zu ausgedehenten Perioden kommen, in denen mehr Wasser verdunstet als durch regen herunterkommt. SOwas soll man arides Klima, Wüstenklima nennen.
Hört sich nicht gut an. Und kann durch die Praxis bestätigt werden: Am Wochenende habe ich einen neuen Mast eigebuddelt, bis in eine Tiefe von ca. 50 cm ist der Boden mittlerweile ausgetrocknet.
Wir fangen an, mit dem aufgefangenen Regenwasser sparsam umzugehen. Nur unsere Blumen und die paar Beete werden gegossen.
EIn gutes hat das aber auch: Unsere Wiese wächst langsamer und muß nicht mehr so oft gemäht werden. DIe Kehrseite: Die Wiese wird gelb und vertrocknet. Am Wochenende wird trotzdem noch einmal die Motorsense geschwungen werden.

Kirschzeit

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Unsere Kirschen sind reif. Endlich. Und noch viel besser: Die Vögel teilen fair, futtern nicht alles selbst.
Große, funkelrote Knupperkirschen. Lecker! Zur Zeit können wir jeden Tag eine große volle Schüssel pflücken. Theoretisch auch mehr, aber wer soll das alles essen? Also teilen auch wir mit den Vögeln.

Juni 2011

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