Juni 2006 Archive

Neue Feinde

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Es gibt einen neuen Feind, den es mit allen Mitteln zu bekämpfen gilt: DIe gemeine Nacktschnecke.

Und gemein ist dieses Mistvieh!

Unser Salatbeet ist bereits ruiniert. Aber viel schlimmer, die Schnecken machen sich auch über meine Erdbeeren her.

M E I N E E R D B E E R E N !

Ich muss die schon abnehmen einen Tag bevor sie richtig reif sind, denn tu ich es nicht, hängen am nächsten Morgen keine mehr.

Für die üblichen Abwehrmaßnahmen ist es nunmehr zu spät. Aber nächstes Jahr werden um die wenigen Beete Anti-Schnecken-Wälle gebaut.

Von sogenannten Schneckenfallen halte ich jedoch erst einmal nicht allzuviel. DIe locken vielleicht noch weitere Schnecken an.

Momentan gibt es nur eines: Jede Schnecke wird gekillt, gnadenlos.

Am letzten Wochenende habe ich erst einmal eine kleine wissenschaftliche Testreihe gemacht, denn eines ist sicher: Zertreten ist keine gute Idee. Zum einen flutschen die einem leicht unterm Schuh durch und zum anderen ist es eklig, den Schneckenmatsch vorm Haus zu haben. Außerdem locken die zermatschten Schnecken neue Schnecken an. Sind Schnekcen Kanibalen? Augenscheinlich schon.

Beginnen wir mit der Versuchsanordnung: große Schüssel mit Wasser und in die Schüssel eine kleinere Schüssel, ebenfalls mit Wasser. Schnecken fangen und da ich kein Beamter bin, geht das recht leicht und schnell (kennt jemand den Witz vom Beamten und dem Arbeiter die im Sommer auf dem Feld Schnecken sammeln sollen? Nicht? Nun, am Morgen gehen beide mit einem Korb aufs Feld. Am Abend ist der Korb des Arbeiters voll und der des Beamten leer. Zur Rede gestellt, sagt der Beamte: Naja, ich bücke mich und wusch... ist die Schnecke weg.).

Die Schnecken ins Wasser geschmissen und ordentlich untergetaucht. Die Viecher saufen nicht ab, die kommen hoch und versuchen rauszukriechen. Ok. Ersäufen in reinem Wasser klappt nicht. Also in das Wasser Ammoniumthiosulfat gegeben (nein, ich sag nicht, wo ich das herhab!). Zuerst sah es so aus, als ob es wirken würde. Aber ne Viertel Stunde später, war die Hälfte rausgekrochen. Mist. Alle wieder reingeschmissen und ordentlich Fit (Seifenlösung) reingegeben. Das muss sogar den Schnecken zu glipschig gewesen sein. Es war ruhe. Die Entsorgung gestaltete sich nun recht schwierig, vor allem eklig, denn die Schnecken begannen sich aufzulösen. Das Wasser war gut geliert. Bärks. Ab ins Klo und runter mit den Viechern.

Das gab eine neue Idee: man könnte sie gleich in die Klärgrube schmeissen, da ist so ziemlich die giftigste Brühe drin, die man sich denken kann.

Alternativ zermatscht man die einfach weiter, ich benutze dazu einen Unkrautentferner, ist ganz praktisch: den setzt man an der Hälfte des Körpers an und drückt einfach zu. Das halbiert die Schnecke und verbuddelt sie gleichzeitig.

Das Gelumpe hat aber auch nichts besseres verdient!

Nun versuchen wir jeden Abend eine gewisse Anzahl von Schnecken zu sammeln und zu vernichten.

Einzige Ausnahme: Weinbergschnecken verschonen wir. Die stehen unter Artenschutz und werden abgesammelt und auf unser Brachland gepackt. Dort können sie bleiben und müssen keine Angst vorm Kochtopf haben, denn Schnecken essen wir nicht.

Yippiyajey!
Heute habe ich die erste rote Erdbeere entdeckt. Sehr schön. Morgen, spätestens übermorgen wird sie gepflückt. Zumindest wenn die verdammten Nacktschnecken sie nicht vorher kriegen.
Mit anderen Worten: Nur tote Schnecken sind gute Schnecken!
Auf sie mit Gebrüll! Hier gematscht, da gematscht! GEIL!
MEINE ERDBEEREN BEKOMMT IHR NICHT!
Reicht schon, daß ich die mit Elisa teilen muß!

Meine erste Erdbeere!

Angrillen

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Die Meteorologen hatten für Pfingsten gutes Wetter versprochen, aber erstens kommt es anders und zweitens als man denkt. Es war äußerst durchwachsen. Dabei wollten wir doch Grillen. Wir haben extra einen Hightech-Grill bei Amazon gekauft. Rund, markierte Glühzonen, Windablenkeinrichtung, mit Stabilitätsjustageeinrichtung, drei vorwählbare Heizstufen und und und…
Zum Glück beruhigte sich das Wetter, kein Regen, sogar etwas Sonne. Sehr schön. Zumindest nichts im Vergleich zum Vortag, wo ich bei strömendem Regen den Rasen noch gemäht habe. Kommentar meiner Mutter: "Musst Du nicht aufpassen, dass Du keinen Stromschlag…" Ja, ich muss aufpassen, wenn ich vor Beginn des Mähens Strom in den Tank gieße :-)
Viel größere Bedenken hatte ich, den Mäher ohne Luftfilter zu benutzen. Der Defekt hatte sich als mit Ölgetränkter Luftfilter herausgestellt. Und an Pfingsten ist es so schwer Ersatz zu bekommen. Also kurzerhand den Filter entfernt und er hat los getuckert wie Sau!
Zurück zum Grillen: EIngeladen waren Mutter mit Gerd, sowie Gerds Tochter mit ihrem LAG.
Da ich nur sehr gerne gegrilltes esse, zum Selbergrillen jedoch nicht so richtig zu begeistern bin, aber zwei Grillexperten anwesend waren, haben die das Heft in die Hand genommen. Und haben es sehr gut getan!
Angrillen erfolgreich beendet!
Unser 5,95 EUro Grill tut genau das, was er tun soll: Grillen. Sehr schön. Ich hoffe, er tut es solange, bis wir uns einen Grillkamin angeschafft haben. So ist es zumindest geplant. Aber man kennt das ja, nicht alle Blütenträume reifen!

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