März 2006 Archive

Oje, oje, Wurzeln über Wurzeln. Kein Durchkommen. Damit haben wir das Beet erst einmal um 3 meter verkürzt. Außerdem nur die halbe Breite. 10 Quadratmeter müssen zum Probieren ausreichen. Das ca. 5 Meter lange Beet dann noch schnell in verdauliche Happen von 1 Meter x 2 Meter aufgeteilt und es kann losgehen. Mal schauen, was solch totale Laien wie wir darauf zum Wachsen bringen.
Jetzt noch einen maximal 50 cm breiten Streifen für meine Erdbeeren und einen genauso breiten Streifen für Kartoffeln. Und wehe das wächst alles nicht! Aber diese Streifen kommen erst morgen dran. Ich hab kein Bock mehr!

Nun wird es aber wirklich Zeit. Das erste Wochenende mit schönem Wetter und ohne Schnee und Eis.

Also ging es ran ans Vorbereiten des 1. Beetes, 9x5 Meter. dann muss noch Beet Nummer 2 vorbereitet werden. 5x4 Meter.

Und nein, wir wollen kein landwirtschaftlicher Großbetrieb werden. So richtig weiß ichaber auch nicht, wie Elisa das alles hinbekommen will. Denn zuerst einmal muß umgegraben werden. Nach 10 Quadratmeter hab zumindest ich die Schnauze voll. Zum Ausgleich hab ich von irgend einem Obstbaum die Krone gekappt. Da oben kommt man später eh nie ran, also weg damit.

Dann ging es an den "Hasch-Mich"-Strauch. Irgend so ein dorniges (*sehr* dornig)Gestrüpp. Nervig, vermutlich schon seit tausend Jahren nicht mehr gelichtet worden.

Und da wir gerade so schön am Vernichten waren: Dieser komische Thula-was-auch-immer-Baum mußte auch dran glauben.

Ich wußte vorher schon, daß ich Gartenarbeit hasse!

Endlich sollte im Schlafzimmer der Balken dran glauben müssen. Unsere Vorgängerin hatte das Gebälk mit weisser Wandfarbe verunstaltet. Also ging es nun bewaffnet mit Schwingschleifer, Deltaschleifer und Extenderschleifer frisch ans Werk.
Etwas später dann folgende Feststellungen:


  1. Der Schwingschleifer bringt kaum was.
  2. Die Schleifschibe am Extenderschleifer hält höchstens 5 Minuten, danach fliegt sie regelmäßig ab. Der Klettverschluss taugt nichts, ist nicht fein genug (im Gegensatz zum Schwingschleifer, der einen besonders feinen Klettbelag hat).
  3. Der Deltaschleifer schafft viel, ist aber zu klein.
  4. Wir hätten doch einen Bandschleifer anschaffen sollen.
  5. Es macht WAHNSINNIG viel Dreck. Es macht noch mehr Dreck, als man sich vorstellen kann!
  6. Das Ergebnis ist einigermassen ernüchternd.

Tja. Was bleibt: Wir haben einen fast abgeschliffenen Balken, da die Alte das Gebälk nicht in der ursprünglichen Konstruktion belassen hatte, kleisterte sie oben übriggebliebene Schlitze mit Zement zu. Ganz toll! Ausserdem war der Holzwurm im Gebälk, zum Glück aktuell nicht mehr. Die vielen kleinen Löchlein blieben aber mit weisser Farbe verkleistert und müssen noch mühsam freigepopelt werden.
Wenn ich ehrlich bin, gefallen tut mir der Balken immer noch nicht. Nun bleibt eigentlich nur noch, einen neuen Balken einziehen. Aber ob ich den Aufwand fahren will?

Mit dem heutigen Tag erkläre ich den Umzug für offiziell beendet.
Die beiden Erdgeschoßräume, die bisher mit Umzugskisten vollgestellt waren, sind leergeräumt und sehen eigentlich schon fast hübsch aus.
Dadurch daß wir das übernommene Solarium auf ebay verhökert haben, wurde ein Raum frei, den wir mit Regalen und Schränkchen in einen Keller verwandelt haben. In diesen "Keller" kamen die wenigen Umzugskisten, die nichts mehr enthielten, was in irgend einer Weise täglich gebraucht werden würde. Ich hätte das Meiste ja am liebsten entsorgt, aber leider waren es überwiegend Elisas Sachen, die niemals nie und auf keinen Fall weggeworfen werden dürfen.
Mit der Räumung des Erdgeschosses ist der Umzug abgeschlossen. Jetzt liegt quasi alles dort, wo es liegen soll.
Nur die Veranda ist noch etwas unaufgeräumt, die Holzreste warten allerdings auf ihre Entsorgung und natürlich auch der Restmüll, denwir von der Alten aus dem Haus geräumt haben.
Hoffentlich schmilzt der verdammte Schnee endlich, damit wir an eine Bestandsaufnahme des Grundstücks gehen können. Am Wochenende gab es leider wieder knapp 15 cm Neuschnee und das Mitte März!

Nachdem es jetzt schon ein paar Tage wieder tiefster Winter ist, mit Temperaturen bis -10 Grad (und das im März) und heute pausenlos schneit, wollte ich mich einmal dranmachen und die bereits im Dezember erworbenen Schleifgeräte, ein Schwingschleifer und ein Deltaschleifer, ausprobieren. Die Bedienanleitungen, ja, ich gestehe, ich lese mir sowas wirklich durch, war schön kurz und entsprechend schnell ging es zur Sache. Schleifpapier raufgeklatscht, dank Klettverschluss saß es bombenfest und los gings.
Die Ernüchterung fiolgte auf dem Fuße: Das Schleifprojekt würde Wochen, wenn nicht sogar Monate benötigen.
Außerdem war 80er Körnung viel zu fein. Am Di. werden wir wohl dem Baumarkt einen besuch abstatten und besonders grobes Papier kaufen. Außerdem sind Schwingschleifer irgendwie weder Fisch noch Fleisch. Einen guten Abtrag erzielt man nicht und feine Arbeiten kann man nicht machen. Aber für die Ecken haben wir ja auch den Deltaschleifer gekauft. Der war toll, ging flott zur Sache. Schade, daß man den nicht für grosse Flächen nehmen kann. Also werden wir wohl doch einen Bandschleifer für die Balken anschaffen. Elisa war nämlich von den wenigen cm begeistert: Die schöne Holzstruktur der Balken kam nämlich hervor. Also gut, ein Bandschleifer und besonders grobes Korn. Oje, oje, wird teuer, denn Bandschleifer waren die kostspieligsten Schleifgeräte.
Aber wat mutt dat mutt. Holz sieht einfach besser aus, als das häßliche Weiss übermalerte! Passt auch viel besser zum Laminatfussboden.
Der Schock kam erst Stunden später. Unmittelbar nach dem Ende des Test hab ich schön sauber gemacht,den Staubsauger auch wieder Holzmehlfrei gemacht. Es ging mit Yuki (unser Hündchen mit eigenem Tagebuch: http://www.yuki.amichan.de) Gassi und irgendwan noch viel Später mit Elisa ins Zimmer um ihr die Funktionsweise der Schleifgeräte zu erklären. Wir sind ja beide fast tot umgefallen. Der Staubsauger sah aus, als wäre er Jahre nicht mehr gewaschen worden, auf allen Flächen lag ein zarter Schleier von feinstem Staub.
Ja, Schleifen ist eine Drecksarbeit!

Jetzt waren die Obstbäume fällig. Mit der neu gekauften Baumschere ging es los.
Da bei den Bäumen schon jahrejlang nichtsd mehr gemacht wurde, ging es beherzt zur Sache: Schnippppp... Schnapppppp. Äste ab.
Ich glaub, ich krieg heute abend ziemlichen Muskelkater. Aber wenn es gut für die Bäume ist un d diese dann wieder gut tragen, war es wenigstens nicht umsonst.
Langsam rückt auch die Entscheidung, einen Rasenmäher zu kaufen immer näher. 2000 Quadratmeter Wiese können schliesslich auch nicht vor sich hingammeln...

Juni 2011

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