Februar 2006 Archive

Land unter

| Keine Kommentare | Keine TrackBacks

Als der Schnee vor ca. 8 Tagen endlich schmolz (und das Schmelzwasser bei Elisa eine fiese Erkältung wegen undichter Großstädterschuhe hinterließ) waren sehr viele Teile des Gartens vorne und des Hofes hinten leicht bis mittelmäßig überschwemmt.
Naja, was soll's, wird schon abfließen und versickern, wenn der Boden endlich auch auftaut.

Doch heute kam unser Nachbar aufs Grundstück und fragte uns, ob wir uns nicht über das viele Wasser im Hof wundern würden? Er erzählte uns, daß sein Keller und der Keller der Nachbarn vollständig geflutet sind. Aus der 6(zur Erinnerung: das Haus was wir nicht gekauft haben) sei es munter herausgeolätschert... Er rief die Wasserwerka, die das Wasser abstellten, denn es stellte sich heraus, daß die Wasserleitung geplatzt ist, bei diesen Temperaturen ja nicht weiter verwunderlich.

Dann kamen der Sohn unserer Verkäuferin und das Ausmaß der Tragödie wurde erstmals im vollen Ausmaß sichtbar: alles stand unter Wasser, das Wasser lief durch die Mauern, fror dort fest und sprengte regelrecht die Fugen frei. Er versuchte zu retten was zu retten war, aber alles teure und wertvolle war dem Wasser zum Opfer gefallen... so ein Pech aber auch. Möbel quollen auf, die wertvolle Barbiesammlung planschte vergnügt im eiskalten Wasser.

Jetzt ist das Haus wirklich eine Ruine und in spätestens 2 Jahren nur noch ein Trümmerberg.

Aber ich glaube, wir werden um einen eigenen Wasseranschluß wohl nicht herumkommen. Im Haus ist nämlich die Wasseruhr eingefroren und, für uns zum Glück vorm Zähler, geplatzt.

Heute kam die Kostenrechnung (314,-) über die Eintragung ins Grundbuch (bzw. die Anlage einer neuen Grundbuchseite, da das Grundstück ja geteilt wurde).
Mal schauen, wann wir den Auszug in der Hand halten werden und was die nächsten Kostenrechnungen sein werden...

Neue Planungen

| Keine Kommentare

Langsam veschwindet der Schnee und hinterläßt eine fürchterliche Morast-Landschaft. Wenn es so weitergeht hab ich mit dem Auto eine Tiefgarageneinfahrt gepflügt. Eine Teinfahrt für eine Tiefgarage die gar nicht existiert, wohlgemerkt!
Es ist damit an der Zeit, die nächsten Projekte zu planen:
Folgendes steht zur Auswahl:
- oberes Bad sanieren (altes Bad raus, neues Bad rein)
- Austausch der Ölheizung gegen Gas oder Pellet
- Verlegen des Eingangsbereiches
- Einfrieden der Hazienda um einen Tobeplatz für unseren Hund zu schaffen.
- Entrümpeln des Grundstückes
- Anlegen des Obst und Gemüsegartens (Bäume beschneiden, Beete anlegen etc)
Außerdem stellt sich die Frage, wie wir das Grundstück ordentlich halten: Rasenmäher oder Rasentraktor. Wegen der Größe kommen leider nur benzingetriebene Geräte in Betracht. Rasenmäher sind üblicherweise für Flächen zwischen 600 und 1400 Quadratmetern geeignet. Dummerweise haben wir ca. 4000 Flächenmeter zu bearbeiten.
Wahrscheinlich werden wir dieses Jahr uns nur drei oder 4x einen Rasenmäher leihen und dieANschaffung auf nächstes jahr verschieben. Immerhin müssen noch Heckenschere, Gartengeräte (Spaten, Harke etc) angeschafft werden. Angeblich müßten wir auch unbedingt eine Schubkarre anschaffen...
Das Grundstück ist kein Groschen- sondern ein Eurograb!
Jedenfalls habe ich erst einmal die restliche Kreditsumme abgerufen. Wieso ich das nicht schon längst gemacht habe, wird wohl auch ein ungelüftetes Geheimnis bleiben.

Schlag auf Schlag

| Keine Kommentare

Improvisationen können recht gefährlich sein...
Elisa räumt heute den Geschirrspüler aus, berührt dabei die Metallspüle und... bekommt eine Gewischt.
Nunja, das ist nicht wirklich etwas besonderes, durch Kunststoffschuhe auf Laminat, funkt es regelmäßig wenn man irgendwo irgendwas berührt.
Aber diesmal war es irgendwie anders. Also gleich noch mal angefaßt. Und Zack! Ud mit einem Mal die Erkenntnis: Die Spüle steht unter Strom!
Wußt' ich's doch! Die Konstruktion der Alten war lebensgefährlich. Das nicht mehr passiert ist, verdankt Elisa nur der Tatsache, dass alles Trocken war und der Spannungsabfall an der Spüle außerordentlich hoch.
Wir haben natürlich sofort die gesamte Elektrik aus dem Spül-Bereich entfernt.
Und werden die anderen Improvisationen einem außerordentlich kritischem Blick unterwerfen. Denn leider sieht man es Gegenständen nicht an wenn Sie unter Strom stehen und nur selten geht etwas so glimpflich aus!

Nummernchaos

| Keine Kommentare

Wir haben im Zuge von ISDN von der Telekom 10 Nummern zugeteilt bekommen. Normalerweise bekommt man ganz frische Nummern aber in letzter Zeit scheint diese Firma überall sparen zu müssen... Und unser schönes Arcor geht hier nur als Preselect...
Also die Nummer, die wir als Hauptnummer haben (322 am Ende) wird ständig angerufen und für die Confiserie aus der Innenstadt bei der Kirche gehalten. Daher fuhr Elisa mal hin um sich zu erkundigen, was sie den Anrufern in Zukunft sagen soll und ob es wirklich dessen Nummer war. Es ergab sich, daß es tatsächlich 2 Wochen vor Zuweisung an uns noch deren Nummer war und die ihren Anschluss komplett abgeschafft haben.
Und damit nicht genug wird unsere andere Hauptnummer(383) für einen anderen Müncheberger Privathaushalt gehalten, der wohl weggezogen ist und dessen Nummer nicht mehr galt.
Heute kam erst wieder ein gewerblicher Anruf für die Confiserie und man machte uns drauf aufmerksam das diese Nummer noch in allen Branchenbüchern, Brancheninternetseiten und im Telefonbuch so zu finden sei.
Jetzt heißt es also entweder damit leben, daß man alle paar Tage irgendwelchen Geschäftsmenschen erklären muss, wieso die Confiserie nicht mehr unter der Nummer zu erreichen ist, oder bei der Telekom neue Nunmmern beantragen und selber wieder ne Weile nicht erreichbar sein.
Was für ein Chaos.

Was denkt sich EON eigentlich dabei? Soviele Drop-Outs wie heute hatte ich mein ganzes Leben noch nicht.
Am Mo müssen wir an unsere Rechner (Server, und Elisas und mein Rechner) je eine USV schalten. Vernünftiges Arbeiten ist bei den Schwnaklungen nicht drin.
Es tröstete dabei nur wenig, dass wir noch verhältnismäßig gut dabei wegkamen, Müncheberg soll den halben Tag lang kein Strom geabt haben.
Sowas! Laut Nachbarn ist sowas hier normal.
Ja, USVs müssen dringend her.

Stromkrise

| Keine Kommentare

Heute rief ein Herr von e.Dis an, der Stromfirma.
Nach einigen belanglosen Worten eröffnete er mir, dass e.Dis uns den Saft abdrehen müsse, da unser Stromzähler nur ein Unterzähler sei und der Hauptzähler auf dem Nebengrundstück ("die Ruine") läge und die Alte wohl ihre vertraglichen Pflichten nicht erfüllen würde. Deshalb wolle man ihr den Strom kappen, was auch gleichzeitig unser Licht ausknipsen würde.
Zwei Möglichkeiten gäbe es: Wir übernehmen den Zähler der Alten, wozu wir aber Zugang zum Zähler und damit zum Haus benötigen oder wir lassen einen eigenen Anschluß legen. DIE KOSTEN!!!
Hatte ich eigentlich erwähnt, dass wir das gleiche Problem auch mit dem Wasseranschluss haben?
Mist!

Rohrverlängerung

| Keine Kommentare

Ich fass es nicht.
Mein Schlauch ist zu kurz. 20 cm fehlen.
Wovon ich spreche? Von unserem Geschirrspüler, wovon sonst?
Aber der Reihe nach: WIr haben endlich beschlossen, das in der Küche eingebaute Winzteil von Geschirrspüler auszubauen und gegen unseren Großen auszutauschen.
Bei der Demontage standen uns aber ersteinmal die Haare zu Berge. Die Alte hat doch tatsächlich den aktuellen Fliesenboden nicht komplett in der Küche verlegt, überall dort wo die Küchenschränke stehen, hat sie sich die Fliesen gespart, insgesamt rund 1,5 Reihen. grob geschätzt 5 Quadratmeter. Kostepunkt 100 Euro. Wie geizig kann man eigentlich sein? Noch dazu wo auf die vorhandenen Fliesen einfach drüber gefliest wurde, leider muß man sagen, da die alten Fliesen, weiss-marmoriert, viel freundlicher wirken als dieses Rotbraun.


Aber das war noch icht alles. Die Elektrik... himmelschreiend. Normalerweise legt man einen Geschirrspüler an einen eigenen Anschluß. Die Alte hat eine Verteilerdose UNTER (!!) die Spüle gelegt.
Fairerweise blieb ihr auch nichts anderes übrig, da die nächste Steckdose einfach zu weit weg war, Aber wenigstens etwas sichern sollte man das ganze schon.
Nach dem wir also den alten Geschirrspüler ausgebaut haben und den Ekel-Glibber der Alten gleich miteliminierten, stellten wir fest, dass der Zulauf 20 cm zu kurz war. Schöne Bescherung.
Also zum Baumarkt gelatscht und eine Schlauchverlängerung gekauft, scheiss doch auf sowas wie Aquastop...
Dummerweise war der Schlauch von anfang an nicht wirklich dicht. Und langsam kamen dann doch Bedenken, wenn hier mal was platzt, denn wirklich vertrauenerwechend waren die fragilen Plastikverschraubungen wirklich nicht.
Half alles nichts, eine Rohrverlängerung mußte her, dazu ne Muffe und ein Winkelstück. Alles mit Hanf verzwirbelt, paßt, sitzt bombenfest und scheint dicht zu sein.
Der Geschirrspüler muss ein paar Extraschichten einlegen, denn mittlerweile türmte sich das Geschirr.

Langsam kommt Ordnung ins Chaos auf unserer Freifläche.
Und langsam müssen wir uns wirklich gedanken machen, wo wir dort oben Strom herkriegen. Die Alte hat leider sämtliche Zuführungen entfernt, hatte Angst, dass durch Funken oder so das ganze Haus abfackeln könnte. Kein Wunder, wenn man Amateure oder billige polnische Arbeiter ranläßt, die ihre Lizenz auf'm Rummel gewonnen haben und vermutlich noch schwarz gearbeitet haben.
Lange Rede gar kein Sinn: Kurzfristig ist hier nix zu löten. Also ein Provisorium muß her, wieder mal.
Und wieder geht es zum Baumarkt. Kabeltrommel gekauft. 25 Meter müßten reichen. Und immer schön an der Wand lang. So, Strom liegt an, ist gegen Überlast gesichert. Klappt.
Elisas Zimmer ist damit infrastrukturiell erschlossen: Licht, Computer (wieder mit 100 MBit-Leitung, Telefon).
Und dieser Tage werden auch die letzten Umzugskisten zumindest im Dachgeschoss weggeräumt sein.

Uff. Wir haben fertig.

Mann ist das nervig. pünktlich zum Auszug hat unsere alte WM, ein Foron Vollautomat, 107 kg schwer, Baujahr 1989, beschlossen enfgültig durchgerostet zu sein. Also wurde schnell eine neue gesucht und auch bei Quelle ein Privileg "Was auch immer" gefunden.
Und die Odyssee begann... Neukunden müssen mindestens 5 Tage warten. Bonität, Privatleben, Gepflogenheiten... man hat echt das gefühl, Quelle will alles über einen herausfinden. Nach 10 Tagen riefen wir da mal an. Aber wenn man glaubt, man wird von Quelle darüber informiert, wie der Status ist, wann man denn nun mit der Lieferung rechnen kann, wird man frostig abgefertigt und mit platten "kann ich Ihnen nicht sagen" abgespeist. Man hat nicht einmal das Gefühl die Gegenseite wäre daran interessiert zu helfen und zu klären. Drecksladen!
Unsere Konsequenz: Bestellung abgesagt und vor Ort im Shop gekauft. und nach ein paar Tagen wurde die neue WM angeliefert, die alte abgeholt und die neue angeschlossen.
Noch ein kurzes Verbindungsstück gekauft, fertig, funktioniert.
Mittlerweile ist die gewaschene Wäsche im halben Haus zum Trocknen verteilt.

Heute lag Post vom Grundbuchamt im Briefkasten.
Rund 400,- Euro für die Auflassungsvormerkung. Immerhin stehen wir jetzt mit einem Bein im Grundbuch.
Entsprechend der andere Brief vom Notar. Das Geld wurde an die Verkäuferin ausgezahlt und das Notaranderkonto aufgelöst. Kosten für den Spaß: Noch einmal ca. 400 Euro.
Damit belaufen sich die Nebenkosten auf 13.000 Euro.
Mal schauen, was sonst noch so kommt...

Juni 2011

So Mo Di Mi Do Fr Sa
      1 2 3 4
5 6 7 8 9 10 11
12 13 14 15 16 17 18
19 20 21 22 23 24 25
26 27 28 29 30    

Archiv

Das Wetter im Fuchsbau

Kommt uns besuchen