Als der Schnee vor ca. 8 Tagen endlich schmolz (und das Schmelzwasser bei Elisa eine fiese Erkältung wegen undichter Großstädterschuhe hinterließ) waren sehr viele Teile des Gartens vorne und des Hofes hinten leicht bis mittelmäßig überschwemmt.
Naja, was soll's, wird schon abfließen und versickern, wenn der Boden endlich auch auftaut.
Doch heute kam unser Nachbar aufs Grundstück und fragte uns, ob wir uns nicht über das viele Wasser im Hof wundern würden? Er erzählte uns, daß sein Keller und der Keller der Nachbarn vollständig geflutet sind. Aus der 6(zur Erinnerung: das Haus was wir nicht gekauft haben) sei es munter herausgeolätschert... Er rief die Wasserwerka, die das Wasser abstellten, denn es stellte sich heraus, daß die Wasserleitung geplatzt ist, bei diesen Temperaturen ja nicht weiter verwunderlich.
Dann kamen der Sohn unserer Verkäuferin und das Ausmaß der Tragödie wurde erstmals im vollen Ausmaß sichtbar: alles stand unter Wasser, das Wasser lief durch die Mauern, fror dort fest und sprengte regelrecht die Fugen frei. Er versuchte zu retten was zu retten war, aber alles teure und wertvolle war dem Wasser zum Opfer gefallen... so ein Pech aber auch. Möbel quollen auf, die wertvolle Barbiesammlung planschte vergnügt im eiskalten Wasser.
Jetzt ist das Haus wirklich eine Ruine und in spätestens 2 Jahren nur noch ein Trümmerberg.
Aber ich glaube, wir werden um einen eigenen Wasseranschluß wohl nicht herumkommen. Im Haus ist nämlich die Wasseruhr eingefroren und, für uns zum Glück vorm Zähler, geplatzt.