Herlich, diese Ruhe. Kein Autolärm. Toll.
Und um den Morgen perfekt zu machen, schien auch noch die Sonne.
Es war aber keine Zeit, um die lauschige Landidylle zu genießen. Gleich nachdem Frühstück ging es weiter, Lamminat verlegt sich schließlich nicht von allein.
Es gab jedoch ein massives Problem: Das große (2x2 Meter) Bett war im Wege. Aus dem Zimmer rausschaffen? undenkbar.
Die erste Idee, es zu drehen, es ist etwas länger als breit, entwickelte sich zum vollständigen Fiasko. Elisa und ich drehten und irgendwann machte es *KNACK*. Mist, die Rückwand hat die Verwindungskräfte nicht ausgehalten. Also das Bett komplett leergeräumt (Matrazen waren schon entfernt). Aber wieso kamen wir nicht gleich auf die Idee, auch die Lattenroste herauszunehmen? Damit mußte das bett werder gedreht werden noch sonstwas mit ihm angestellt werden. Es war zwar etwas unbequem das laminat unter dem Bett zu verlegen, aber das Gestell störte kaum.
Also ging es recht flott mit dem Laminat vorran. An der Stelle merkte man, was der Unterschied zwischen billigem und teurerem Laminat ausmacht. Die Oberfläche selbst, ist problemlos, aber das Material des Laminats selbst, ist bei billigem Laminat aus sehr billigem Material, das ist kein Holz, eher Pappe. Dadurch sind beim Klick-Laminat die Nut auch sehr leicht zu beschädigen.
An der Stelle vielleicht auch ein paar Tips zum Verlegen. Leider bin ich darauf erst die letzten Reihen gekommen.
Grundsätzlich soll man laut anleitung, das Lamminat an der Längseite anlegen und zuerst die Schmalseiten verbinden, dann das Lamminat leicht ankippen und klick sitzt es, Wenn nicht mit Schlagholz und Hammer nachhelfen. Totaler Blödsinn. Verbindet man die Schmalseiten und kippt die neue DIele leicht an um sie läng mit der vororrigen Reihe zu verbinden, springen unter garantie einige der Dielen der aktuellen Reihe aus ihrer Fassung. Also wieder an den Anfang und mittels Schlagholz un Hammer reindreschen, pardon, reinklicken.
Irgendwann kam ich auf die Idee, ich glaube es war mehr Zufall, zuerst die Längsseite reinzuklicken und dann durch vorsichtiges Schlagen auf die Schmalseite in die Schmalseite der vorigen Diele einzuschieben. Perfekt. Effektivitätssteigerung um einige hundert Prozent! Und viel wichtiger, da man die längsseite der Diele weniger berührt, bleibt die Nut, die ja besonders geformt ist, um das Klicken zu ermöglichen, unbeschädigt.
Schön dass ich den Dreh raus hatte, bevor es nächste Woche an Arbeitszimmer und Freifläche zu lamminieren geht, damit müßte das nämlich in der Tat zu schaffen sein.
Gegen 16 Uhr war es dann soweit, unser Schlafzimmer war fertig! Fehlen eigentlich nur noch zwei Nachttischlampen und Gardinen bzw. Vorhänge vor dem Fenster.
Gegen 17 Uhr machten wir uns dann auf den Heimweg und zu Hause waren wir eigentlich nur noch reif fürs Bett!.


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