Januar 2006 Archive

Ordnung ins Chaos

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Jippijajei! Ab 23.33 Uhr hat die Welt uns wieder, wir haben Internet.
Server angeschlossen, läuft, Drucker angeschlossen, läuft. DSL angeschlossen, läuft auch. Versteh die Leute nicht, die immer über ihre Rechner jammern!
Richtig toll ist, dass sogar WLAN zufriedenstellend läuft. AP im Erdgeschoss, Notebook im OG, und es ist sogar schnel!
Ansonsten haben wir heute unseren eigenen Briefkasten angebracht und den alten rausgekloppt.
Die meisten Möbel stehen mittlerweile dort, wo sie stehen sollen. Ab jetzt geht es ums Auspacken der Kisten.

Der Umzug geht los!

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Aufstehen um Halb Sieben (für alle die es nicht verstehen: 6:30 Uhr).
Frühstücken.
Herd, Waschmaschine, Spüle und Geschirrspüler abklemmen.
Ca. 8 Uhr fährt der Umzugswagen vor, 2 Leute wuchten unsere Möbel und Kisten, als ob sie federleicht wären.
Langsam wird die Wohnung leer.
Draußen gefriert langsam der Schnee, es wird sehr glatt.
Die Umzugscrew versteht ihr Handwerk. Schnell, zügig, ohne Beschädigungen werden die vereinbarten Möbel rausgeräumt.Ca. Halb zwei (13:30) ist alles verladen und es geht los nach Müncheberg.
Dort rolle ich noch schnell Malerkrepp aus, damit oben unser Lamminat nicht ruiniert wird. Dann wird ausgeladen. Ich muß nur dirigieren, wo die Sachen hin sollen.

ca. 16 Uhr fährt der Umzugswagen vom Hof. DIe Jungs von Hahn-Transporte haben ganze Arbeit geleistet. Alles an Ort und Stelle, nichts kaputt. So muß es sein.
An diesem Tag machen wir nicht mehr allzuviel. Nur der künftige Serverraum wird angefangen herzurichten: Metallregale aufbauen.
Schluß, kein Bock mehr.

So, das OG ist defacto einzugsbereit. Noch etwas staubsaugen, fertig.

Auch die Küche näherte sich langsam einem sauberen Zustand.

Mittlerweile stapeln sich im Erdgeschoß auch schon die Umzugskisten.

Ist immer wieder wahnsinn, was sich so alles ansammelt. Ein zwei Personenhaushalt muss in der Tat mit ca. 90 Umzugskisten rechnen. Nur allein die Küche umfaßt ca. 10 Kisten. Man unterschätzt den Umfang gewaltig, ursprünglich habe ich mit 3-4 Kisten gerechnet.

Dieses Mal haben wir uns von der Umzugsfirma Kisten liefern lassen. Ein Teil der Kisten war etwas kleiner (fast würfelförmig. DIese kleine Kisten sind wesentlich besser geeignet für Bücher. Denn pro Kiste kann man höchstens 20-25 kg einpacken, bei großen Kisten bleibt die Kiaste zu Hälfte ungefüllt, was schlecht für die Stapelbarkeit ist.
Während hier vor Ort bereits 35-40 Kisten stehen, stehen noch einmal ca. 60 Kiasten zu Hause herum.
Langsam reicht das Chaos! Ich will wieder Ordnung haben!

Sonntag als freier Tag? Neeeee, nicht wenn man so viel zu tun hat!
Am Vormittag beende ich das Wohnzimmer, am Nachmittag geht es mit der Puzzlearbeit weiter. Durch die bereits angesprochene Verwinkelheit zieht sich die Arbeit außerordentlich hin.
Und natürlich fehlen am ABend noch 2-3 Reihen.
Schade, nicht alles geschafft.
Elisa kämpfte währenddessen mit den Keimen der Alten.
Nach Installation der der Küche muß die Vorbesitzerin nie wieder irgendetwas reinigungstechnisch gemacht haben.
Auf jedenfall waren wir am Abend unheimlich geschafft, um nicht zu sagen fix und fertig. Kein Bock mehr, Hauskauf war 'ne Schnapsidee!

Und noch mehr Umbau

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Langsam wird die Zeit knapp. Deshalb habe ich mir Hilfe geholt. Gerd, der Gemahl meiner Mutter hilft mir, in einem weiteren Zimmer Lamminat zu verlegen.
An diesem Wochenende soll schließlich das Dachgeschoss zumindest Fussbodenmäßig fertig werden!


Während Gerd mit unserem künftigen Wohnzimmer beschäftigt ist (33 qm), lege ich den Fußboden auf dem Rest des Dachgeschosses. Sind immerhin auch ca. 35 qm. Leider auch sehr verwinkelt und zusätzlich muss ein Balken in den Fussboden integriert werden.
Natürlich kommt es wie es kommen muß, fertig werden wir heuite natürlich nicht.

Herlich, diese Ruhe. Kein Autolärm. Toll.
Und um den Morgen perfekt zu machen, schien auch noch die Sonne.
Es war aber keine Zeit, um die lauschige Landidylle zu genießen. Gleich nachdem Frühstück ging es weiter, Lamminat verlegt sich schließlich nicht von allein.
Es gab jedoch ein massives Problem: Das große (2x2 Meter) Bett war im Wege. Aus dem Zimmer rausschaffen? undenkbar.
Die erste Idee, es zu drehen, es ist etwas länger als breit, entwickelte sich zum vollständigen Fiasko. Elisa und ich drehten und irgendwann machte es *KNACK*. Mist, die Rückwand hat die Verwindungskräfte nicht ausgehalten. Also das Bett komplett leergeräumt (Matrazen waren schon entfernt). Aber wieso kamen wir nicht gleich auf die Idee, auch die Lattenroste herauszunehmen? Damit mußte das bett werder gedreht werden noch sonstwas mit ihm angestellt werden. Es war zwar etwas unbequem das laminat unter dem Bett zu verlegen, aber das Gestell störte kaum.
Also ging es recht flott mit dem Laminat vorran. An der Stelle merkte man, was der Unterschied zwischen billigem und teurerem Laminat ausmacht. Die Oberfläche selbst, ist problemlos, aber das Material des Laminats selbst, ist bei billigem Laminat aus sehr billigem Material, das ist kein Holz, eher Pappe. Dadurch sind beim Klick-Laminat die Nut auch sehr leicht zu beschädigen.
An der Stelle vielleicht auch ein paar Tips zum Verlegen. Leider bin ich darauf erst die letzten Reihen gekommen.
Grundsätzlich soll man laut anleitung, das Lamminat an der Längseite anlegen und zuerst die Schmalseiten verbinden, dann das Lamminat leicht ankippen und klick sitzt es, Wenn nicht mit Schlagholz und Hammer nachhelfen. Totaler Blödsinn. Verbindet man die Schmalseiten und kippt die neue DIele leicht an um sie läng mit der vororrigen Reihe zu verbinden, springen unter garantie einige der Dielen der aktuellen Reihe aus ihrer Fassung. Also wieder an den Anfang und mittels Schlagholz un Hammer reindreschen, pardon, reinklicken.
Irgendwann kam ich auf die Idee, ich glaube es war mehr Zufall, zuerst die Längsseite reinzuklicken und dann durch vorsichtiges Schlagen auf die Schmalseite in die Schmalseite der vorigen Diele einzuschieben. Perfekt. Effektivitätssteigerung um einige hundert Prozent! Und viel wichtiger, da man die längsseite der Diele weniger berührt, bleibt die Nut, die ja besonders geformt ist, um das Klicken zu ermöglichen, unbeschädigt.
Schön dass ich den Dreh raus hatte, bevor es nächste Woche an Arbeitszimmer und Freifläche zu lamminieren geht, damit müßte das nämlich in der Tat zu schaffen sein.
Gegen 16 Uhr war es dann soweit, unser Schlafzimmer war fertig! Fehlen eigentlich nur noch zwei Nachttischlampen und Gardinen bzw. Vorhänge vor dem Fenster.
Gegen 17 Uhr machten wir uns dann auf den Heimweg und zu Hause waren wir eigentlich nur noch reif fürs Bett!.

Hier unser Schlafzimmer in seiner ganzen Pracht:

Der Umbau beginnt...

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Eigentlich wollten wir schon gestern, am Freitag rausfahren, um den gesamten Samstag arbeiten zu können.
Aber am Freitag abend rausfahren, das Auto im Dunkeln entladen, dazu hatten wir dann doch eher keine Lust.
Also ging es heute raus.
Es ging damit los, dass wir dem Schlafzimmer einen zweiten Anstrich geben wollten. Die Billigfarbe von Hellweg war nicht wirklich deckend. Also mußte Alpina professionell her, hochdeckend.
Schon beim Öffnen war der Unterschiedlich gewaltig. War das Billigprodukt fast flüssig, war Alpina von wesentlich festerer Konsistenz.
Elisa und ich machten uns ans Streichen. Als der grobanstrich fertig war, machte sich Elisa über die Küche her, bewaffnet mit Dampfreiniger begann eine zweite Schlacht gegen die Keime und den Glibber aus der Hinterlassenschaft der Vorbesitzerin.
Langsam merkte man, wie sehr sie ihr Haus verwarlosen ließ.
Oben im Schlafzimmer legte ich Hand an die kleinen Ecken und Kanten an, die nicht mehr mit Rolle sondern mittels Pinsel nur noch zu malern waren.
Am Abend war das Schlafzimmer dann fertig. Elisa und ich begannen dann die freifläche zu weißen. Den ANfang machte der bereich, der mal Elisas Arbeitszimmer werden soll bzw. potentiell zum Kinderzimmer umfunktioniert werden soll.
Da hier die Wand sehr glatt war, und auch schon weiß, nutzten wir hier die Billigfarbe wieder. Der Raum ging sehr schnell.
Zwischendurch mußte Yuki, den wir nur nach mehrmaligen nachdrücklichen Anschnauzens vom Schlafzimmer fernhalten konnten, mal kurz mit Elisa raus. Ich wollte derweil mit dem Rest der Freifläche weitermachen. Pustekuchen. Eine kritische Prüfung des vorhandenen Wandbelages ließ die Planungen wie ein Kartenhäuschen in sich zusammenfallen. Die alte Tapete war einfach nur saumäßig verarbeitet. Hier zu Malernmachte nicht viel Sinn, das Ergebnis wird nicht überzeugend sein, vermutlich werden sich etliche Stellen der tapete auch von der Wand lösen.
Tja, die Tapete musste runter, aber nicht heute, später. Oben wird eh nicht wirklich viel stehen.
Nachdem also kein weiteres Malern auf der Tagesordnung stand, konnte auch schon heute mit dem Lamminat fürs Schlafzimmer begonnen werden.
Nach drei oder vier Reihen, war dann für heute Schluß. Noch die neuen Dunlopillo Matrazen aufs bett gewuchtet, mit den neuen SPannbettlaken beziehen, nur noch Schlafen.
Man merkt jetzt erst, was für verweichlichte Städter wir waren. Nix auf den Rippen! Naja, morgen war auch noch ein Tag.
Achja, die "geerbte" Hofkatze hat den strengen Wintereinbruch auch überlegt, ein wenig ausgehungert zwar, aber sonst ok. Natürlich machte sie sich über das mitgebrachte Katzenfutter augenblicklich her.

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