Neue Schwierigkeiten

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Am Nachmittag bekam ich einen Anruf vom Makler, er fragte, ob es mir nicht möglich sei "der armen Verkäuferin" einen Vorschuss von einigen Tausend (wieviel genau, hab ich in Anbetracht der Unverfrohrenheit der Frage bereits wieder vergessen) Euro geben könnte, die natürlich vom Kaufpreis abgezogen werden würden.
Ich habe ersteinmal rundweg abgelehnt, immerhin haben die Verkäuferin und ich die Übergabe für den Freitag vorgesehen.

Tja, leider fing dann der Makler davon an, daß das Geld ja nicht pünkltlich auf dem Notaranderkonto eingezahlt war, Ihr also Schadenersatz zustehen würde (5% überm Basiszinssatz).

Ich hab also zähneknirschend 1000,- angeboten. Darüber wird am Donnerstag ein Vertrag abgeschlossen. Also nochmal zum Notar fahren. Ich bin mal gespannt, wer die Gebühren dafür übernehmen wird. Ich hab mir eigentlich geschworen, dass ich es nicht sein werde.

Außerdem habe ich mir vorgenommen, dass nur zu tun, wenn ich einen Schlüssel bei Übergabe des Geldes erhalte, daß vertraglich festgehalten werden muss, daß diese 1000 Euro vom Notaranderkonto auf mein Konto zu überweisen sind, versteht sich dabei am Rande.

Hoffentlich hat die DSL Bank bis Donnerstag den Restbetrag überwiesen. Da ich angewiesen habe, dass der Betrag telegraphisch zu überweisen ist, diese Anweisung am Montag bis 10 Uhr bei der Bank vorgelegen haben muß, sollte es eigentlich angekommen sein. Ich werde morgen einmal bei der Bank anrufen.

Na, hat die Alte also doch ihren WIllen gekriegt und einen Vorschuss erhalten. Wenn ich dafür den Schlüssel zu unserem Haus kriege, soll es mir recht sein.

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