Man kann es ihr dreimal erklären, viermal... eher wird eine Wand umfallen...

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Langsam wird es aber wirklich zu bunt.
Jetzt hat die Alte 'nen Anwalt eingeschaltet. Der hat an den Notar geschrieben, dass doch der Geldbetrag beschleunigt auszuzahlen sei.

Ein Blick in den Kaufvertrag zeigt, dass es noch weitere Bedingungen gibt, an die eine Auszahlung geknüpft ist. Natürlich muß das Geld da sein. Ich gebe zu, hier gab es Verzögerungen, leider.
Eine weitere Bedingung ist, daß das Grundstück lastenfrei ist. Die Löschung des Niessbrauchs ist zwar veranlasst, aber eben noch nicht gelöscht. Das hat automatisch zur Folge, dass es keinerlei Auszahlung geben kann. Selbst wenn das Geld vollständig eingegangen wäre. Strenggenommen ist damit die Bank noch nicht einmal verpflichtet überhaupt schon Geld zu überweisen, denn an den Kredit ist die klare Bedingung gekoppelt, daß eine Grundschuld eingetragen ist, was bei einem belasteten Grundstück nicht möglich ist.

Außerdem muß die Vormerkung eingetragen sein. Auch diese ist beantragt aber noch nicht realisiert, auch unabhängig vom pünktlich eingegangenen Geld.

Oje, oje, ich sehe dem morgigen Treffen mit Skepsis entgegen, das wird eine ordentliche Streiterei geben. Auf jedenfall werde ich der Dame keinen Cent auszahlen! Denn das wäre eine kostenpflichtige Vertragsänderung. Die Folgen dieser Vertragsänderung sind zumindest von mir nicht absehbar, also lass ich es besser!

Auf jedenfall war es gut, daß wir am Mo. bei ihr vor Ort waren und Elisa durchs Haus aufs Klo ging, somit kann sie bezeugen, dass am 19.12. das Grundstück nicht übergabereif war!

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