November 2005 Archive

Nach der Unterzeichnung ging es daran, eine willige Bak zu finden. DIe DiBa hatte ja bereits ein ANgebot vorgelegt. Ich war mir sicher, daß sie auch ein neues vorlegen würde! Ich sollte mich nicht täuschen.

Wir planten, 135.000 Euro Kredit aufzunehmen, da wir uns entschlossen hatten, eine Dachgaube einzubauen und von Öl auf gas umzustellen, da wir auf diese Weise einen ganzen 23 qm Raum gewinnen würden, der unseren Keller bilden soll.

Leider bewilligte die Diba nur 127.000 Euro.mit der Auflage, daß wir 7000 Euro selbst tragen müßten.

Aber das Internet ist geduldig. Über den Vermittler Zeit und Gewinn kamen wir an die DSL Bank. DSL Bank??? Ja, ein Bereich der Postbank! Zeit und Gewinn schlug eine Mischfinanzierung vor. DIe DSL Bank sollte 87.000 Euro zahlen und 45.000 Euro die Kreditanstalt für Wiederaufbau im Rahmen des Wohnförderprogrammes. Da die KfW-Kredite günstiger sind, klang diese FInanzierung gut. Insgesamt sollten uns also 132.000 Euro zur Verfügung stehen.

Wir übermittelten alle notwendigen Daten und schritten zur Vertragsunterzeichnung.

Genau 1 Monat nach der gescheiterten Unterzeichnung saßen wir also wieder vor dem Notar.
Diesmal ging alles glatt. Es gab nur einmal eine kurze Diskussion weil wir unbedingt eine Ausstiegsklausel vereinbart haben wollten, falls wir keine Bankenfinanzierung erhalten würden.

Nachdem diese Bedingung akzeptiert wurde, ging es an die Unterzeichnung.

Als Übergabedatum wurde der 12.12. festgelegt.

Nun hieß es schleunigst eine Bankenfinanzierung zu organisieren.

Mit der Unterzeichnung des Kaufvertrages zahlte ich auch den Makler aus. Im Rahmen des gesamten Prozederes frage ich mich, wie vermutlich fast alle Käufer, wieso muß eigentlich der Käufer die Maklerkosten übernehmen? Und wie die meisten Käufer fühlte ich mich irgendwie über den Tisch gezogen. Denn für verdammt wenig Leistung hat er verdammt viel Geld kassiert

Egal, mit der Unterzeichnung ist der Philippinenhof 6a unser rechtmäßiges Eigentum.

Zur Feier des Tages waren wir bulgarisch Essen im "Sofia" in Schöneweide.

Nach fast einem Monat kam plötzlich wieder Bewegung in die eigentlich abgeschriebene Philippinenhof-Sache.

Die Verkäuferin hatte alle Unterlagen beisammen, der Vertrag könnte unterzeichnet werden!

Da ich jedoch irgendwie das Thema für mich bereits beendet hatte, hielt sich meine Begeisterung in Grenzen!

Ich begann nun meinerseits Bedingungen zu stellen. Zum einen mußte der Makler für den Fehler büßen. Seine Provision mußte empfindlich gekürzt werden. Nach einigem Verhandeln wurde diese auf 7000 Euro, statt ursprünglich 9400 Euro festgelegt.

Die Verkäuferin sollte dafür büßen, daß nunmehr durch die gestiegenen Zinsen der Kredit teurer wurde. EIne reduktion um 5000 Euro auf den Verkaufspreis erschien hier angemessen! Allerdings sah sie dies nicht so. Nach zähen Verhandlungen einigten wir uns schließlich darauf, daß nur das größere Grundstück mit dem Wohnhaus für 120.000 Euro verkauft werden würde. Was für ein Erfolg! Wir sind die Ruine los! Erhalten sozusagen das Filetstück und müssen die Knochen nicht nehmen.

Juni 2011

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