Oktober 2005 Archive

14 Tage hörte ich nichts mehr von der Verkäuferin.

Dann kam mir die Idee, einmal anzufragen, ob die Verkäuferin denn bereit wäre, mir nur das unbelastete Grundstück zu verkaufen...

Es wären dann zwar nur 5000 qm, aber ich wäre die Ruine, den Klotz am Bein, losgeworden!

Das tolle war, dieser Vorschlag fand auch die Unterstützung meiner Mutter und man weiß ja, etwas gegen den Wunsch der eigenen Mutter zu unternehmen kostet immer sehr, sehr viel Willenskraft...

Doch auch die Verkäuferin war nicht abgeneigt. Allerdings merkte ich schnell, sie hatte nicht wirklich begriffen, warum der Verkauf am 10.10. gescheitert war!

Also warteten wir weiter.

Nach dem auch das neue Haus in Müncheberg ungeignet war, fiel mir eine Immobilie in Prötzel ins Auge.
Vergleichbar mit Woltersdorf, zumTeil gewerblich, war sie es zumindest wert, einmal besucht zu werden.

Größere Überlegungen scheiterten jedoch bereits im Ansatz, da das Objekt an der Gabelung zweier wichtiger Landstraßen liegt und damit von Ruhe nicht die rede sein kann!

Das Objekt selbst war allerdings ausgesprochen gut in Schuß! Tolle Fassade, tolles Dach. Allerdings war es zu sehr auf Gewerblich ausgerichtet. Es gab zwar ein Wohnhaus, daß allein locker gereicht hätte, aber was sollte ich mit dem Rest machen?

Aber wegen des Straßenlärms stellte sich diese frage zum Glück nicht mehr!

Philippinenhof war also vorerst abgeschrieben. Nicht jedoch der Wunsch nach einem eigenen Haus!

Und wir wurden fündig! In Müncheberg gab es ein weiteres interessantes Objekt: 2000 qm plus Option weitere 2000 qm ohne Zusatzkosten zu pachten (es musste nur gepflegt werden). Das haus, voll unterkellert, mit 7 Zimmern schien zu passend und sah, zumindest auf den Bildern, gut aus!

Ein Besuch war nur folgerichtig.

Allerdings war der erste Eindruck ernüchternd! Die Fassade, obwohl nicht wirklich schadhaft, sah irgendwie an vielen Stellen reparaturbedürftig aus. Das Dach müsste in einigen Jahren komplett neu gedeckt werden. Außerdem stand nur die obere Etage direkt zur Verfügung. Im Erdgeschoß wohnten die Eltern der Verkäuferin.

Nein. Das Haus war Nichts. Dazu kam, daß der Garten leicht abschüssig und damit die Nutzung sehr eingeschränkt war. Außerdem lag das Grundstück an einer der wichtigsten Durchfahrtstraßen Münchebergs. Nein. Dieses Grundstück konnten wir zu den Akten legen.

Nach der gescheiterten Unterzeichnung rückte meine Mutter damit heraus, daß sie insgeheim gehoft hat, daß ich nicht unterzeichnen würde. Die quasi Ruine, meinte sie, sei uns nur ein Klotz am Bein.

Diese Einsicht begann ich mittlerweile auch langsam zu haben.

Aber das Wohnhaus war einfach toll, das Grundstück groß.

Wir hatten uns schon so gefreut! Sollte das alles vorbei sein? Den unterschriftreifen Kreditvertrag konnte ich jedenfalls erst einmal nicht unterzeichnen. Naja, dazu war ja noch etwas Zeit, knapp 10 Tage noch. Ob sie es bis dahin schafft, alle notwendigen Unterschriften zu bekommen, um das Haus verkaufen zu können?

Ich fing an, dies zu bezweifeln!

Am 10.10.05 war es dann soweit: Die Bankenfinanzierung stand. Die Unterzeichnung des Vertrages konnte stattfinden.

Am Abend versammelten sich alle Parteien beim Notar, wo die Verlesung des Vertrages stattfinden sollte.

Wir sollten nicht weit kommen.

Bekannt war, daß auf dem Grundstück noch eine Grundschuld lastete und ein Nießbrauch eingetragen war. Beides sollte im Rahmen des besitzerwechsels gelöscht werden. Dummerweise hatte die Verkäuferin es versäumt, die entsprtechenden Urkunden zu beschaffen, mit deren Hilfe die Umschreibung vorgenommen werden kann.

Nach kurzer Debatte mußte die Unterzeichnung abgebrochen werden.

Tja, das war nichts.

Bei dieser Gelegenheit habe ich Elisa noch nie so wütend und in Rage gesehen. Interessante Erfahrung!

Juni 2011

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