September 2005 Archive

Nach einigen weiteren Besuchen stand fest: Philippinenhof sollte es werden!

Doch Irritationen sollten auch schnell auftreten.

Es begann mit einer sogenannten Reservierung. Eine Reservierung selbst ist ja nicht unbedingt falsch. Aber eine Gebühr dafür zu verlangen war doch etwas heftig.

Zum Glück konnte ich etliche Passagen ändern bzw. streichen. Denn die Gebühr war nicht das einzige, was hier störend war. Laut Vertrag war bereits der Notar festgelegt. Und genau das ist eine Sache, die mit äußerstem Misstrauen zu betrachten war. Da man als Käufer das Geld für den Notar zahlt, ist es auch üblich, daß der Käufer den Notar auswählt.

Gesagt getan, im Bekanntenkreis gab es einen Notar, dem ich vertrauen konnte und der Flugs mit der Ausarbeitung des Vertrages beauftragt wurde.

Auch Obersdorf sollte, trotz des positiven Eindrucks von Philippinenhof, ein Besuch abgestattet werden!

Das Haus wirkte von Aussen etwas Festungsmäßig, aber vollständig intakt, neu sannierte Fassade, gepflegter Garten.

Auch von innen war das Haus akzeptabel, solides Bad, solide Zimmer, ein gewisser Rennovierungsstau war nicht zu übersehen.

Das Haus enthält noch eine Einliegerwohnung mit sepratem Zugang. In Gedanken waren hier also Kosten einzuplanen, um die Einliegerwohnung ins Gesamthaus zu integrieren. Die Wohnung selber war, nunja, wie eine Wohnung halt sein kann, wenn der Mieter seit 30 Jahren in ihr wohnt: Die DDR saß in jeder Ecke.

Nein. Der DDR-Mief war denn doch nicht zu ertragen!

Zwei Häuser, italienischer Marmor, Luxusbad...

Ja, wir waren sehr gespannt. Ein Termin war schnell vereinbart.

Das eine Haus entpuppte sich als Sannierungsfall mit Wasserschaden. Auf den ersten Blick jedoch nicht weiter schlimm.

Das zweite Haus, das eigentlich Wohnhaus war jedoch ein Traum: Große Küche (>30qm), großes Wohnzimmer (ca. 40 qm), großes Schlafzimmer, großes Arbeitszimmer, ein Bad wie aus einem Luxushotel entsprungen!

Toll, Toll, Toll!.

Hier sollte man ernsthaft über einen Kauf nachdenken!

Nach dem der Sommer so ziemlich ins Land gegangen war, fanden wir, nach einer nochmaligen Vergrößerung des Suchradiusses zwei interessante Angebote bei Müncheberg, auf halbem Weg zwischen Berlin und Polen.

Einmal handelte es sich um ein Grundstück, welches einmal zu einem Gutshof gehörte und zwei Häuser enthielt und südlich von Münchberg in Philippinenhof liegt und um ein Haus mit Grundstück in Obersdorf.

In beiden Fällen waren die Grundstücke mit 6000 Quadratmeter (Philippinenhof) und 2000 Quadratmeter (Obersdorf) ausreichend dimensioniert. Philippinenhof war eigentlich nur als riesig zu bezeichnen.

Beiden Grundstücken sollte ein Besuch abgestattet werden, insbesondere Obersdorf, da es mit 135000 Euro (keine Maklerkosten) recht günstig war!

Doch auch Philippinenhof war mit 140.000 Euro (zzgl. Makller) in einem vertretbaren Rahmen.

Juni 2011

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